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Jean_Marc
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Tor zum Bazaruto Archipel
Zwar war das Tagesziel dieser Etappe nicht so weit entfernt, aber es erwarteten uns schlechte Straßen und Umleitungen, denn viele Straßen in Mosambik sind "under construction". Straßenbau wird hauptsächlich mit Hilfe Chinas bezahlt und betrieben. China engagiert sich vielerorts in Afrika, aber das hat nicht den Hintergrund selbstloser Entwicklungshilfe. Eine gewisse politische und wirtschaftliche Einflußnahme und Zugang zu Rohstoffen wird als Gegenleistung erwartet. Chinesische Ingenieure haben auf den Baustellen das Sagen, Afrikaner schuften und setzen die Pläne um, für einen Hungerlohn. Die gebauten, bzw. sanierten Straßen sehen nur für kurze Zeit gut aus, alles ist billig zusammengeschustert und nach dem ersten, großen Regen bilden sich schon wieder Schlaglöcher von Vulkankrater-Ausmaßen.
Vilanculo ist einer der bekannteren Küstenorte Mosambiks, weil nämlich Ausgangspunkt für Abstecher ins wunderschöne Bazaruto Archipel. Eine kleine Inselgruppe der Küste vorgelagert im indischen Ozean.
Der Campingplatz war sehr schön, es gab ein regelrecht stilvolles Essen im Camp-eigenen Restaurant und anschließend einen Absacker an der ebenfalls sehr netten Bar.
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Jean_Marc
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Schnorchelabenteuer
eute soll laut Tourbeschreibung der Höhepunkt der Reise sein. Wir fahren mit unserer Nussschale ca. 1,5 Std. raus auf das Meer zu den angeblich schönsten Riff von Mosambik. Mein zweites Mal Schnorcheln klappt diesmal auch einwandfrei und das Meer ist total ruhig hinter dem Rief. Es ist ein Wahnsinn hier, solche Fische habe ich bisher nur im TwoOzeans Aquarium in Cape Town gesehen. Es ist traumhaft, die Unterwasserwelt zu sehen. Da ich leider nicht Tauchen darf ist das Schnorcheln schon etwas völlig neues für mich. Nach ca. einer Stunde Schnorcheln geht es wieder zurück und wir machen einen kleinen Zwischenstopp auf einer der Nachbarinseln. Leider hatte ich kein Foto mit, daher kann ich hier nur berichten wie viele Farben das Meer hatte, da gerade die Ebbe wieder einsetzte. Ich bin mit Maurus auf eine Düne hingelaufen um den Ausblick zu genießen. Wir waren überweltigt von den blau und türkis Tönen des Meeres. Es war wirklich ein toller Trip!! Zurück im Camp gab es zum Lunch noch mal frischen Fisch, den der Skipper uns mit seinen Künsten zubereitete. Danach verstauten wir wieder unsere ganzen Sachen von Kühlboxen, Teller, Besteck bis Getränke im Boot und es ging wieder zurück ans Festland. Bei dieser Überfahrt schaute auch ab und zu der Kapitän etwas skeptisch auf das Meer und schöpfte mit einem kleinen Eimer immer wieder mal Wasser aus dem Boot. Während der Fahrt ging dann auch die Sonne unter, so dass wir gerade zur Dämmerung unser Camp in Vilanculos erreichten.
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Jean_Marc
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Erster Tag im Paradies
Heute beginnt das Paradies! Es geht auf die Bazaruto. Es ist eine Insel einer Inselgruppe von fünf Inseln die ein Naturschutzgebiet ist. Die Fahrt zur Insel bestreiten wir mit einem klassischen Fischerboot, das zum Glück einen kleinen Außenborder hatte. Wir würden dazu eher Nussschale sagen! Die Fahrt dauert ca. 2 Std. mit der Nussschale. Nach dem wir die Überfahrt überlebt hatten beziehen wir unsere Bungalows. Nach dem Lunch laufen wir zur Crocodil Lagoon. Der Weg geht erst am Strand entlang und dann quer über die Insel. Wir kommen an ein paar Einheimischen und ihren Häusern vorbei. Leider müssten wir feststellen, dass die Menschen nichts besitzen. Die Kinder fragen dauernd nach „Pens“ Stifte, aber leider haben wir keine dabei. Stifte kann man in ganz Mosambik an Kinder verschenken, die freuen sich darüber. Also Werbekulis sammeln und mitnehmen!
Der Weg sollte 1 Std. einfach sein, aber wir laufen bei 35° in der Sonne ca. 2 Std.. Leider sehen wir an der Lagoon keine Krokodile, aber dafür klettern wir auf eine hohe Düne, die uns einen wunderbaren Ausblick schenkt. Der Rückweg ist glücklicher weise kürzer und eine Stunde lang und wir bekommen noch am Strand den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens mit.
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Ozeano
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Wie man aus Vilankulo wieder wegkommt...
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Von Vilankulo ist es sowohl nach Beira als auch nach Maputo sehr weit zu fahren. Wer gedenkt an einem Tag nach Beira zu fahren, der muss morgens um 4.30 (!) den Bus nehmen, der sehr pünktlich abfährt und dessen Fahrkarten schon am Nachmittag zuvor gekauft werden müssen. (Am Markt und Busbahnhof nach dem Bus nach Beira fragen). Andere Direktfahrten empfehlen sich nicht, da sie oft zu spät losfahren und dann nach einbrechender Dunkelheit nicht weiter fahren sondern irgendwo in einem Dorf auf den Morgen warten.
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Ozeano
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Entspannt untergekommen in Vilankulo
Casa die José e Tina ist eine kleine gemütliche Herberge direkt am Strand (es gibt keinen Straßennamen, einfach zum Strand gehen vom Busbahnhof und links halten (ausgeschildert!)). Einfache Zimmer in einfachen Häusern, sehr entspannte Atmosphäre und einfaches Essen zu fairen Preisen. Es kann gezeltet werden und da es nicht zu viele Besucher gibt, ist es sehr ruhig. Wer lieber etwas mehr Aktion sucht, sollte in sich in der Nähe befindende Palmeiras Lodge gehen.
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Ozeano
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Schnorcheln im Nationalpark
Mehrere kleine Unternehmen bieten für etwa 50 Dollar p.P. Tagesfahrten auf die kleinste und nächste der Bazaruto Islands an. Im Infozentrum in Vilankulo wird gerne an die offiziellen Unternehmen vermittelt, die von der Zentrale autorisiert sind und auch einen minimal Standart aufweisen. Alles wird gestellt: Verpflegung vor Ort, Schnorchelutensilien und dann wird gesegelt hin und von der Insel auch wieder zurück. Den ganzen Tag kann man auf der Insel verbringen, was sich, wenn man erst in Vilankulo ist, sehr lohnt.
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Ozeano
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Auf der Suche nach dem Bazaruto Nationalpark
Vilankulo ist eine kleine Stadt, die irgendwie kaum den Namen Stadt verdient. Es gibt ein paar Hotels, einen Nationalpark WWF Store mit für Infos über den Bazaruto NP (auch auf Englisch!) und so ziemlich jede internationale NGO ist hier irgendwo vertreten (man liegt am Meer). Die Bazaruto-Inseln sind nicht weit, allerdings sind die richtigen Bazarutos sehr teuer und nur schwer zu erreichen, so dass ich bei einem engen Zeitplan Vilankulo auszulassen empfehle.
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