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Tipps Vama Veche

4.0 stars
Jingcha
Fahrt von Vama Veche nach Constanta 3 Sterne
Auf der Karte sind es gerade einmal 45 km von Vama Veche nach Constanta. Trotz seiner touristischen Relevanz braucht man, wenn man denn nicht mit dem eigenen PKW anreist, knapp zwei Stunden, wenn es gut geht. Zuerst einmal, und dazu gibt es keine Alternative, muss man von VM nach Mangalia, dem „Ende“ der rumänischen Eisenbahn. Das geht per stündlichem Bus und dauert 15 Minuten. Von hier kann man dann entweder einen weiteren Bus, dessen Abfahrtszeiten ich nicht kenne, nehmen, oder aber einer der sieben Züge täglich nehmen nach Constanta, dem größten Hafen am Schwarzen Meer und zweitgrößten Stadt in Rumänien. Wir nahmen den Zug gegen 13 Uhr, bezahlten 1,3 Euro für die Fahrt und legten die 37 km in flotten 75 Minuten zurück. Der Zug war natürlich der Zugklasse „Personal“, also nicht nur langsam, sondern auch schäbig. Ich rate empfindlichen Gemütern ab von den Zügen dieser Preisklasse und empfehle den Busverkehr, der in der Regel auch in einer dichteren Taktung unterwegs ist.



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Jingcha
Unterkunft in Vama Veche 4 Sterne
Ich würde einen Unterkunftstipp normalerweise mit einer Adresse Posten. Das ist hier nicht möglich und nötig, denn es gibt nur eine richtige Straße, nämlich die von der Grenze nach Mangalia und weiter nach Constanta. Wir sind jedenfalls gegen ein Uhr nachts hier angekommen und siehe da, der Dorf-ATM funktionierte nicht - klar, wir waren ja wieder daheim in Rumänien. Und wieder hatten wir Glück: ein netter Mann kam auf mich zu und fragte, ob wir denn auf der Suche nach einer Bleibe seien. Er bot uns jedenfalls ein nettes Zimmer in einer Holzhütte im ersten Stock an, mit frischer Bettwäsche und einer netten Dusch-Konstruktion im Hof, mit 20.000 Litern über dem Kopf. Wir hatten 61 Lei dabei (14 Euro) und er verlangte fairerweise 60 Lei, gab uns noch ein Schnäpschen und erzählte uns - in bestem Deutsch übrigens, er lebt in Dortmund im Winter - was man beim Schnapsherstellen beachten muss. Nun zur Location: Wenn Ihr von Süden aus Euch in die Mitte des Dorfes bewegt, dann kommt auf der linken Seite ein kleiner Tante-Emma-Laden, dessen Eingang ein paar Stufen über der Straße ist. Die Hütte, die knapp 6 Gästezimmer zählt, ist im Hof direkt rechts von diesem Laden. Der Besitzer, Karl, spricht Englisch und sehr gutes Deutsch und verlangt auch in der Hochsaison 70 Lei die Nacht für das Zimmer, also 35 Lei die Nase.

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Jingcha
Vama Veche - vom Intellektuellenrefugium zum Schülerparadies 4 Sterne
Vama Veche heißt auf Deutsch übersetzt Altes Zollhaus und das war es einst auch mal. Heute liegt der Grenzübergang zwei km weiter südlich. Vama Veche ist ein Dorf, naja, eigentlich einfach nur eine Straße von 500 m Länge, an der ein paar Häuser billige Übernachtungen anbieten. Mittlerweile gibt es auch ein ATM, der natürlich nicht funktioniert (Gott sei Dank hatte ich noch genug Geld für die Übernachtung) und ein Hotel. Hinter den Häusern ist das Schwarze Meer und einer der schöneren Strände Rumäniens, wenn auch nicht so schön wie in Bulgarien. Früher, bis vor 10 Jahren sagen die heute 30-jährigen, war alles besser. Es war ein Treffpunkt vor allem für Intellektuelle und solche, die es noch werden wollten, aus Bukarest und anderen Städten. Es gab nur Hütten, keine Hotels, und man schlief im Schlafsack, Zelt oder gleich unter freiem Himmel. Und man trank. Das ist heute, ich war zum ersten Mal da, genauso, nur dass die ältere Generation sagt, dass die Infrastruktur heute dank der Pensionen und Hotels zu gut sei und nur reiche Wochenendalkohiliker anziehe. Die Wahrheit liegt sicher irgendwo in der Mitte, getrunken, stark getrunken wir auf jeden Fall. Mir hat die Location aber gut gefallen, Lagerfeuer, Gitarre spielende junge Studenten und billiges Bier, bei 30 Grad, jepp, gefällt mir.

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Jingcha
Zu Fuß über die Bulgarisch-Rumänische Grenze 3 Sterne
Wenn man bedenkt, was es an „Überredungskünsten“ bedurfte vor 10 Jahren, vor der Wende rede ich gar nicht erst, zu Fuß eine ehemalige kommunistische Grenze passieren zu dürfen, welch Fragen man sich stellen lassen musste, so war das jetzt in der Tat ein Spaziergang. Es war etwas nach Mitternacht, der Vollmond schien über das Meer und zwei recht heitere Grenzbeamte (Bulgaren und Rumänen haben sich sprachbedingt wenig zu sagen, beim Schnäpschen ändert sich das aber rasch) halfen uns beim Aufladen der Rücksäcke, einer hielt dann unsere Pässe in der Hand, der andere beugte sich freundschaftlich über seine Schultern, dann kamen ein paar Fragen im Bezug auf meine Visas, ich erzählte ihnen, dass die Mongolei ein schönes Land, aber nicht so schön wie Bulgarien und Rumänien ist, sie wünschten uns einen angenehmen Fußmarsch und wir verabschiedeten uns.

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