|
sizzla86
|
Ooty - Flucht aus der Hitze - Ab in die Berge !
Ooty ist Südindiens berühmteste Hill Station. Ich finde was Ooty auszeichnet ist das kühle klima, die Berge und die Wälder die in angebotenen trekks erkundet werden koennen. Hier geht es viel relaxter zu als im rest von Tamil Nadu. Erreichen kann man Ooty am besten von coimbatore aus. Entweder mit der Blue Mountain Railway oder mit dem Local Bus, der sich ueber zahlreiche haarnadelkurven den Berg hinauf quällt, dabei hat man eine super sicht auf die umliegenden Teeplantagen. Besiedelt wird die Straße von unzaehligen Affen, die gerade darauf warten das mal wieder etwas essbares aus dem fenster vor ihre Füße fliegt.
Alles in allem sind hier definitiv ein paar relaxte Tage mit wunderschönen Aussichten drin. Mein Tipp: erst mit der Eisenbahn hoch und mit dem Bus den Berg hinunter.
Mehr
|
|
clawfish
|
Kalahati Falls
Außerhalb Ootys an der Sighur-Ghat-Straße liegen die schönen, ruhigen Kalahati Wasserfälle. Am besten kommt man mit einem Auto hierher oder man versucht eine Mitfahrgelegenheit in diese Richtung zu bekommen.
Die Fälle liegen etwas versteckt in einer sehr ansprechenden Landschaft. Viele (indische) Touristen beschränken sich darauf die Fälle von der Aussichtsplattform zu betrachten, kaum jemand folgt dem Pfad hinunter. Entsprechend ruhig und sauber ist es am Wasserfall.
Rückfahrtgelegenheiten Richtung Ooty sind einfacher zu bekommen. Am Wachhäuschen des Forstbeamten halten viele Busse und Autos. Irgendein Fahrer nimmt einen dann schon mit.
Mehr
|
|
clawfish
|
Namenswirrwarr
Wer nach Ooty reist, sollte sich von den unterschiedlichen Namen nicht verwirren lassen. Auf den meisten offiziellen Schildern und auch auf den Bahntickets steht „Udagamandalam“. Es lohnt sich aber nicht, diesen umständlichen Namen zu merken. In Ooty selbst verwendet ihn niemand. Weder die Einheimischen noch die Touristen plagen sich mit diesem unsaussprechlichem Monstrum herum. Jeder spricht nur von Ooty. Auch die meisten Geschäfte nutzen für ihre Adressangaben nur die Kurzform.
Mehr
|
|
clawfish
|
Von Ooty nach Norden
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Nach Norden, Richtung Mundumalai National Park und Karnataka, fahren mehrere Busse am Tag. Wer über einen schwachen Magen verfügt, sollte sich vor der Abfahrt mit Mitteln gegen Reiseübelkeit eindecken. Wir wurden in den Schlaglöchern teilweise bis unter die Decke geschleudert.
Tipp: Unbedingt einen Bus mit Klimaanlage buchen und genügend Wasser mitnehmen. Sobald man nach den Bergen das Flachland erreicht, wird es im Bus unerträglich heiß (ca. 32 Grad). Bei unserer Fahrt fiel die Klimaanlage aus. So lagen wir nahezu 3 Stunden halbtot im Bus bis wir Bangalore erreichten.
Mehr
|
|
clawfish
|
Das Nötigste shoppen
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Der Supermarkt auf der Commercial Road ist eine gute Anlaufstelle, um Reisebedarf und Proviant aufzufrischen.
Für uns waren, krankheitsbedingt, die Pharma-Läden auf der Commercial Road besonders wichtig. Ihr verhältnismäßig großes Angebot, der gute Zustand der Verpackungen und die Beratung waren sehr vertrauenswürdig.
Warme Kleidung ist in Ooty erfahrungsgemäß auch im Sommer nötig. Verkauft wir sie in Bekleidungsläden in der Nähe des Charing Cross. Günstiger ist der Tibet-Markt am Botanischen Garten. Wer Platz im Rucksack sparen muss, kann sich also vor Ort versorgen.
Mehr
|
|
clawfish
|
Vijaya Hospital
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
In Ooty erwischte uns der Brech-Durchfall nacheinander so schlimm, dass wir zwei Mal ärztliche Hilfe brauchten.
Zum Glück ist die medizinische Versorgung vor Ort sehr gut und günstig. Unsere Unterkunft verständigte in beiden Fällen das Vijaya Hospital. Die Mediziner kamen umgehend. Sowohl der Arzt, als auch die Ärztin, sprachen ein sehr gutes Englisch. Bei Ihnen fühlten wir uns sehr gut aufgehoben. Detailliert schrieben sie uns Verhaltenstipps und Dosierungen für die verordneten Medikamente auf.
Außerdem bekamen wir anstandslos eine Quittung zur Vorlage bei der Auslandsreise-Krankenversicherung.
Mehr
|
|
clawfish
|
Wildlife Warden Office - Forstbüro
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Im „Wildlife Warden Office“ kann man Touren und Unterkünfte im „Mundumalai National Park“ reservieren. Wer direkt im Nationalpark übernachten möchte, der muss sogar hier buchen. Allerdings sind die Angebote sehr beliebt und oft ausgebucht. Aber bei uns klappte es auch kurzfristig ohne Probleme. Ein Versuch lohnt sich in jedem Fall. Achtung: Reisepass für Buchung nötig, Zahlung erfolgt später im Park.
Das Forstbüro liegt in einem Gebäudekomplex oberhalb des Touristenbüros. Am besten erreicht man es über die Treppe, die neben dem Touristenbüro hochführt. Zum zuständigen Beamten muss man sich mit etwas Geduld durchfragen.
Mehr
|
|
clawfish
|
Geldautomaten
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Es gibt drei Bankautomaten in der Stadt. Allerdings bekamen wir mit der VisaCard kein Geld am Automaten der UTI-Bank. Der Geldautomat der State Bank of India in der Commercial Road war defekt. Passiert laut Aussage der Einheimischen öfter.
Aber es gibt eine Filiale der State Bank of India mit einem Geldautomaten. Hier konnten wir uns dann doch noch versorgen. Die Bankfiliale liegt etwas versteckt. Zu Fuß am besten die Straße Richtung Touristenbüro bis zum Kreisverkehr hoch laufen. Dann die zweite Straße links nehmen (Bank Street). Die Bankfiliale liegt ca. 300 m weiter auf der linken Seite.
Mehr
|
|
clawfish
|
Internetzugang
Zunächst hatten wir einige Probleme ein Internetcafé zu finden. Denn die Anbieter liegen sehr versteckt. Wir wurden schließlich in einer Seitenstraße der Commercial Road fündig. Und zwar in der zweiten Seitenstraße, wenn man vom Markt Richtung Charing Cross läuft. Hier gibt es einen kleinen Laden, der auch einen Foto-Service bietet. Ich glaube er heißt Cyber Zone, bin aber nicht mehr ganz sicher. Die Internetverbindung war akzeptabel, aber der Laden war oft sehr voll.
In einem Haus gegenüber der kleinen Straße gibt es einen weiteren Anbieter (Global Net). Allerdings haben wir ihn nie getestet.
Mehr
|
|
clawfish
|
Fernhills Palace
Im ehemaligen Maharadsha-Palast ist ein absolutes Luxushotel untergebracht. Es wurde gerade renoviert als wir in Ooty waren. Durch Beziehungen einer Bekannten bekamen wir von einem Wachposten eine Exklusivführung. Und wir staunten nicht schlecht.
Der etwas angestaubte Luxus in dem Gebäude war beeindruckend. Besonders eindrucksvoll waren die Eingangshalle mit den Skulpturen und der Gesellschaftssaal.
Wir durften auch die größten Suiten betreten und den Luxus dort berücksichtigen. Hier würde ich auch gerne mal eine Nacht verbringen. Die ganze Kulisse erinnert sehr an ein Märchen.
Natürlich zwangen wir den Wachmann auf ein Foto, denn mit einer Uniform passt er stilecht ins Gesamtbild.
Mehr
|
|
clawfish
|
Hausgemachte Schokolade
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Um den Tag abzurunden gönnen wir uns eine von Ootys Spezialitäten: Hausgemachte Schokolade. Das „Kings“ gilt als ältester Hersteller in der Stadt.
Die Probierstücke sind geschmacklich sehr überzeugend. Wir kaufen ein paar Stücke Bitter- und Mandelschokolade. Der Packungsinhalt ist genusstechnisch durchwachsen. Ein Stück mundet vorzüglich, das nächste erinnert stark an Seife. So zieht es sich leider fort. Tja, haben wir wieder etwas gelernt. Schokolade kaufen wir in der Zukunft wieder in der Schweiz.
Mehr
|
|
clawfish
|
Touristen-Info
Leider waren meine Erwartungen auch an dieses Touristenbüro mal wieder zu hoch. Der nette Mensch ist sehr bemüht, aber sein Informationsbestand umfasst etwas ein Viertel meines mir bereits angelesenen Wissens.
Immerhin bekommen wir eine Broschüre des Tourismusamtes von Tamil Nadu (so heißt der Bundesstaat in dem wir nun sind). Diese ist überraschen professionell gestaltet und auch die Übersetzung ins Deutsche ist nahezu gelungen. Leider sind die dargebotenen Informationen sehr oberflächlich. Es gibt eine Aufzählung der Möglichkeiten, Verkehrsmittel und Wege werden aber nicht aufgeführt.
Mehr
|
|
clawfish
|
Reflections Guest House
Erste Wahl bei den Budgetunterkünften laut Reiseführer. Und tatsächlich: Das Haus machte einen sehr gemütlichen Eindruck auf uns. Alles wirkte sehr familiär. Vor allem das Wohnzimmer mit TV und Kamin.
Allerdings hatten es auch die Preise in sich. Sie lagen ca. 300% über dem Wert für die Nebensaison. Womit das Preis-Leistungs-Verhältnis dann doch nicht mehr ganz in Einklang war.
Ansonsten ist das Haus aber günstig zwischen Bahnhof und Bootsanleger gelegen
Mehr
|
|
clawfish
|
Hotelsituation
Unterkünfte finden sich in Ooty in jeder Preisklasse. Die Hotels in der Stadt sind meist recht preisgünstig und liegen fast alle verkehrsgünstig. Regelrechte Luxusherbergen verstecken sich außerhalb der Stadt in mitten von Teefeldern.
Allerdings ist von April bis Juni Hauptsaison in Ooty. Viele Hotels sind dann oft ausgebucht und die Preise steigen teils in astronomische Höhen. Reservierungen sind daher sehr empfehlenswert. Ansonsten kann es passieren, dass man in einem, der von Touts angepriesenen, Verschläge nächtigen muss. Uns wurde ein Zimmer ohne Dusche und Fenster gezeigt. Zum Glück kamen wir noch anderweitig unter.
Mehr
|
|
clawfish
|
Ankunft in Ooty
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Aber nicht nur die Vegetation änderte sich. Es wurde auch spürbar kühler. Trotz mittlerweile geschlossener Fenster wurde es im Waggon fast kalt. Wir mussten Pullover über die T-Shirts streifen. So bekamen wir gleich einen ersten Eindruck von Ootys mildem Klima.
Dieses ist der Grund warum Ooty gerade kurz vor und während dem Monsun ein beliebtes Reiseziel ist. In der Sonne wird es auf den Bergen zwar angenehm warm, aber nicht drückend heiß. Wie beliebt Ooty ist, verdeutlichte uns die Menschen Menge am winzigen Bahnhof. Für Dort herrschte großer Andrang.
Mehr
|
|
clawfish
|
Toda Siedlung
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Von hieraus ist es nur ein kurzer Weg bis zur Toda Siedlung oberhalb des Botanischen Garten. Die Toda, sind einer der Bergstämme, die früher die Gegend rings um Ooty besiedelten. Die Besonderheit der Toda ist ihre enge Beziehung zu ihren Kühen. Ansonsten wissen wir kaum etwas über sie.
Gespannt wandern wir den Berg hinauf. Vor allem ich brenne darauf, mehr über die Toda zu erfahren. Leider finden wir in dem Dorf niemanden, der mehr Englisch spricht als: „Stickerei - Kaufen?“ Deshalb bleibt mein Wissensdurst bezüglich Toda-Traditionen vorerst ungestillt. Wir können aber immerhin ein paar typische Hütten bestaunen.
Mehr
|
|
clawfish
|
Fotomodelle
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Für die meisten Inder wird die Natur aber plötzlich zur Nebensache. Stattdessen rücken wir in den Fokus ihres Interesses und ihrer Kameras. Jeder möchte ein Foto von oder mit uns. Besonders schlimm ist es im Gewächshaus und rund um die Blüttenrabatten. Hier könnten wir innerhalb kürzester Zeit einen Eintrag ins Guiness-Buch erlangen.
Selbst ein Inder ohne Kamera belagert uns. Er will unbedingt ein Bild mit meiner Begleiterin haben und folgt uns hartnäckig.
Nach einiger Zeit wird das recht nervig. Deshalb flüchten wir bergauf, in die ruhigeren Teile des Parks.
Mehr
|
|
clawfish
|
Botanischen Garten
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Unsere weitere Tour führt zum Botanischen Garten. Dieser stellt sich als sehr gepflegte Anlage, die ihren Eintritt echt wert ist, heraus. Einheimische Pflanzen und Gewächsen aus aller Welt bilden eine gute Mischung.
Im unteren Bereich des Gartens befinden sich die Gewächshäuser und Blumenbeete, weiter oben wird es etwas wilder. Hier stehen verschiedenste Baumarten. Unter anderem ein riesengroßes Exemplar aus dem Himalaya.
Der Park ist, für indische Verhältnisse, angenehm sauber. Die Ruhe und Natur gefällt uns richtig gut. Wir kommen bestimmt noch mal wieder.
Mehr
|
|
clawfish
|
Pferderennen
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Von April bis Juni ist in Ooty Rennsaison. An mehreren Tagen in der Woche finden dann Rennen statt. Angeblich ein Riesenspektakel. Aber heute ist es recht ruhig. Aber genau deshalb können wir uns gut umsehen. Da wir noch nie bei einem Pferderennen waren, tun wir das auch ausgiebig. Von Teestube bis Aufwärmplatz inspizieren wir alles.
Die Anlage ist nicht besonders groß. Hauptanlaufstelle ist zweifelsfrei das Wettbüro. Wir beschränken uns lieber auf kleine Privatwetten.
Nach drei Rennen reicht es uns dann aber. Rennläufe mit 7 Pferden und Distanzen von 2 Kilometer bilden keine Tagesbeschäftigung.
Mehr
|
|
clawfish
|
Jolly World
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Auf dem Weg dorthin kommen wir an Jolly World, einem beliebten Freizeitpark vorbei. Derb Andrang am Eingang ist groß. Durch die löchrigen Sichtschutzzäune schauen wir neugierig auf das Treiben. Hauptattraktion ist die Kart-Bahn. Aber auch die restlichen Fahrgeschäfte, Buden und Spielgeräte sind belagert.
Uns spricht der etwas heruntergekommene Zustand der Anlage aber nicht so recht an. Deshalb sparen wir uns das Eintrittsgeld und setzen unseren Weg fort.
Mehr
|
|