Reiseführer Tokio
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Tokio - Reiseführer
Wer Metropolen liebt und fremde Kulturen, wird in Tokio Eindrücke erhalten, wie sie kaum in einer anderen Stadt zu finden sind. Japan hat sich geöffnet und Touristen aus aller Welt sind willkommen. Und sie können sich auch zurecht finden in dieser einzigartig fremdartigen Kultur. Tokio ist ein wirklich facettenreiches Abenteuer. Die alten Traditionen leben, es sind noch Geishas und Teezeremonien zu finden. Doch im ersten Moment erscheint Tokio modern und westlich geprägt. Direkt daneben liegt das Traditionelle, das Fremde, das sich Urlauber erarbeiten müssen. Was Tokio ganz sicher zu bieten hat, ist eine pulsierende Dynamik, die endlos scheint.
Stadtgeschichte
Tokio erhielt seine erste Prägung durch Kaiser Meiji und durch Tokugawa Ieyasu. 1603 war der Name des Fleckens, wo heute Tokio zu finden ist, Edo. Leyasu nutzte dieses Gebiet als eigenes Reich, nachdem eine Vereinigung der streitenden japanischen Staaten stattgefunden hatte. Schon im 18. Jahrhundert hatte der einstige kleine Fischerort mehr als eine Million Einwohner. Trotz des Kaisersitzes in Kioto wuchs Tokio zur japanischen Hauptstadt heran. Als Außenseiter zog Ieyasu immer schon viele andere „Außenseiter“ an und so prägte sich Tokio als Stadt mit vielen ausländischen Bewohnern.
Im Jahr 1869 wurde Edo in Tokio umbenannt. Anlass war der Zuzug des Kaisers Kaiser Meiji, der zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt war. Nach den Zerstörungen durch Erdbeben und den Zweiten Weltkrieg, die Tokio erleben musste, konnte konnte die Stadt neu augebaut werden und sich zu den Olympischen Spielen im Jahr 1964 der ganzen Welt öffnen.
Sehenswürdigkeiten
Tokio ist selbst bereits eine Sehenswürdigkeit. Wer dort weilt, hat vieles zu entdecken.
Geschichtliches ist im Edo-Tokyo-Museum zu entdecken und was es mit dem Bier auf sich hat, im Biermuseum. Wer sich für Geld interessiert, findet Informationen im Geldmuseum.
Sehenswert ist der Kaiserliche Palast, der, umgeben von Parkanlagen, in Tokyos Mitte zu finden ist. Der Palast und der Meiji-Schrein vermitteln Impressionen ehemaliger Lebensgewohnheiten in Japan.
Im Tempel Sensoji, oder auch Asakusa-Tempel, sind die buddhistischen Traditionen aus dem 7. Jahrhundert in Tokios ältestem Stadtteil, Asakusa, zu bestaunen. Dieser Tempel zählte einst zur Tendai-Sekte und wurde nach dem 2.Weltkrieg unabhängig. Direkt daneben ist ein Shinto-Schrein, Asakusa Jinja, zu finden.
Im Nationalmuseum sind die Kunstschätze Japans zu bestaunen, zu denen eine große Sammlung japanischer Schwerter zählt.
Die moderne Kunst Japans ist im Tokyo Metropolitan Art Museum zu sehen. Im Tokyo Metropolitan Museum of Photography wird Japans Foto- und Videokunst präsentiert. Mit über 17.000 Exponaten lohnt sich ein Besuch.
Interessant ist sicher auch die Tasaki Perlengalerie, in der neben der Kultivierung der Perlen auch Käufliches dargeboten wird. Perlenschmuck und Designeruhren sind dort zu erstehen.
Besucherfreundlich ist das Ota Memorial Museum of Art, in dem Besucher barfuss über die Tatami-Matten laufend jede Menge Kunst in aller Ruhe genießen können. Im japanischen Steingarten ist ebenso wie in der Teestube Ruhe angesagt.
Ein Wachsmuseum und eine Trick Art Gallery finden sich im Tokyo Tower, der auch ein Aquarium zu bieten hat. Bestechend ist die Aussicht über die weite Stadt und über die Tokio Bucht. Wer Glück hat, sieht sogar den Fuji-San.
In Tokio gibt es viele Theater mit traditioneller und moderner Kunst und Musikliebhaber werden mit verschiedenen Orchestern verwöhnt.
Der Tsukiji Fischmarkt ist weltweit der größte Fischmarkt und es gibt Sushi der feinsten Qualität.
Reise-Tipps
Tokio hat subtropische Klimaverhältnisse mit feuchten und heißen Sommern und trockenen sonnigen Wintern. Wer auf ein Handy nicht verzichten will, sollte sich eines in Deutschland reservieren und am Flughafen abholen. In Tokio sind kleine Supermärkte auch über Nacht geöffnet. In und um Tokio sind die heißen Quellen Japans zu genießen.
Tipps
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Bonsai Schule
Als Bonsaiethusiast war ein Besuch im Vorort von Tokio namens Omiya ein Muss. Dort gibt es die meisten Bonsaischulen in Japan und schöne Gärtnereien. Am frühen Sonntagmorgen brachte uns ein Reisebus in das - circa 70 km nördlich von Tokio gelegene - „Bonsai-village“ Omiya. Da wir bis dahin nur kleinere Bonsaisammlungen (zum Beispiel im Botanischen Garten Tokio und im Shinjuku-Gyoen-Garden) gesehen hatten, war der Besuch in einem Zentrum der japanischen Bonsaikunst mein erstes persönliches „Highlight“ dieser Japanreise. Wir hatten einen Termin bei Herrn Torayuki Yamada in der Bonsai-Werkstatt Seikou-en. Dort waren auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern... [mehr] |
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Asakusa Tempel Tokio
Japan ist eine Stadt mit sehr wenig Platz, doch findet man viele... [mehr] |
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Tokio selbst an sich
Tokyo ist eine faszinierende Stadt. Im Grossraum der Stadt leben mehr als 30... [mehr] |
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