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Reiseführer Stuttgart

4.0 stars

Stuttgart - Reiseführer



In Stuttgart schlägt das Herz des Schwabenlandes und besonders seine Lage macht die Metropole Baden Württembergs für zahlreiche Gäste der Stadt so attraktiv. Das Stadtgebiet erstreckt sich in einem Talkessel, welcher von Weinbergen, Bergwald und Obstgärten umgeben ist. Während sich der historische Stadtkern im Tal befindet, klettern die Häuserzeilen die Hänge hinauf und Sie werden Sie durch Stäffele, wie man die Treppenstiegen auf schwäbisch zu nennen pflegt, erreichen können.
Verglichen mit anderen deutschen Großstädten mag die baden-württembergische Landeshauptstadt auf den ersten Blick ein wenig brav und bieder erscheinen, doch der erste Eindruck sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Stuttgart tatsächlich eine Menge zu bieten hat – sowohl seinen 600.000 Einwohnern als auch zahlreichen Besuchern von überallher.

Wer sich Stuttgart nähert, erlebt die Geschäftigkeit einer bedeutenden Wirtschaftsmetropole, wird sich erfreuen können an Kunst und Kultur im "Ländle" und lässt sich gern anstecken von der schwäbischen Gemütlichkeit, zum Beispiel bei einem Besuch der urigen Weinstuben.


Im heutigen Stadtgebiet siedelten bereits die Römer mit dem Kastell Cannstadt. Der Name Stuttgart geht auf den Gestütshof “Stutengarten” zurück, welcher bereits um 950 auf dem Gelände des heutigen Schillerplatzes bestand und von Alamannenherzog Liutolf begründet wurde. Hier hat auch das schwarze Pferd, welches das Stuttgarter Wappen ziert seinen Ursprung. Erstmals erwähnt wurde die Siedlung in einer Papsturkunde im Jahre 1229. Überliefert ist auch der Standort einer kleinen Kirche an Stelle der heutigen Stiftskirche. Mitte des 13. Jahrhunderts entwickelte sich der Marktort Stuttgart im Schatten einer von Ulrich I. erbauten Wasserburg. Nach der Zerstörung seiner Stammburg verlegte Graf Eberhard I. seine Residenz nach Stuttgart und bescherte dem Ort weiteren Aufschwung. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde damit begonnen, den Schillerplatz, die historische Keimzelle der Stadt, repräsentativ auszubauen.
Mit der Ernennung Friedrich I. zum König im Jahre 1805 wurde Stuttgart Hauptstadt des Königreichs Württemberg. Mitte des 19. Jahrhunderte entstanden zahlreiche klassizistische Repräsentationsbauten, welche heute den Schlossplatz säumen.


Als Stuttgarts bekanntestes Wahrzeichen gilt der Hauptbahnhof. Die Stahl-Beton-Konstruktion von Paul Bonatz aus dem Jahre 1911 sorgte für neue Sachlichkeit im Stadtbild und stand im Kontrast zur Architektur des wilhelminischen Zeitalters. Firmen wie Bosch und Daimler, welche noch heute eng mit dem Namen Stuttgart verbunden sind, sorgten für wirtschaftlichen Aufschwung. Nach dem II. Weltkrieg wurde Stuttgart zur Hauptstadt Baden-Württembergs und entwickelte sich zu einer lebendigen und pulsierenden Großstadt.


Den Mittelpunkt Stuttgarts bildet der Schlossplatz. Die Jubiläumssäule erinnert an das 25. Regierungsjahr König Wilhelm I im Jahre 1841.
An der Ostseite des Platzes erhebt sich der imposante dreiflüglige Bau des Neuen Schlosses. Vis a vis thront der klassizistische Königsbau, mit Säulenhalle und Ladenpassage. Die Staatsgalerie im Stil der Postmoderne setzt bauliche Akzente und beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands. Im Oberen Schlossgarten können Sie im Carl-Zeiss-Planetarium den Blick in die Sterne riskieren. Beschaulichkeit macht sich am Schillerplatz, der hübsch restaurierten Wiege der Stadt breit. Das Bild am Platz wird beherrscht vom 1390 erbauten Fruchtkasten. Seit 1839 vervollkommnet das Schillerdenkmal Stuttgarts beliebte historische Mitte.

 

Bad Cannstatt ist Stuttgarts ältester Stadtteil, einst schon von den Römern besiedelt. Später war es König Wilhelm I. von Württemberg, der sich lieber als in der Stadtmitte hier am Ufer des Neckars aufhielt. Er ließ das Rosensteinmuseum, das Wilhelmatheater und den Kursaal erbauen. Außerdem gründete er auch den weit über Stuttgart hinaus bekannten zoologischen Garten, der nach ihm benannt ist: die Wilhelma. Im Maurischen Garten, mit seinen Magnolien und Seerosenteichen, werden Sie eine Oase der Ruhe inmitten der Großstadt finden. Und er machte Stuttgart zur Kurstadt, schließlich hat Bad Cannstatt das zweitgrößte Mineralwasservorkommen von ganz Europa. Es gibt hier zahlreiche Brunnen, die aus vielen verschiedenen „Sauerwasser“-Quellen gespeist werden.
Im Bad Cannstatter Kurpark schlug übrigens die Geburtsstunde des Autos. Eine Gedenkstätte mit einigen Ausstellungsstücken aus Gottlieb Daimlers Werkstatt erinnert daran, dass der schwäbische Autokonstrukteur hier im Park seine ersten Fahrversuche mit motorisierten Fahrzeugen unternahm. Mehr zur Geschichte des Automobils erfährt man im Neckarpark, wo sich gleich neben der Mercedes-Benz-Arena in einem modernen Gebäude das Daimler-Benz-Museum befindet. Wer noch mehr Autos sehen möchte, kann außerdem in Stuttgarts Stadtteil Zuffenhausen das Porsche-Museum besuchen. Im Stadtteil Bad Cannstatt sprudeln die stärksten Mineralquellen Westeuropas. Während man auf schattigen Wegen im Kurpark Ruhe und Beschaulichkeit genießt, drängen sich die Menschen auf dem Festgelände der Cannstatter Wasen. Das Oktoberfest der Schwaben besitzt eine fast 200jährige Tradition und wurde einst als Erntedankfest ins Leben gerufen. Heute ist die Cannstatter Wasen das zweitgrößte deutsche Volksfest und wird in einem Atemzug mit der Münchner Wiesn genannt. Auch beim Stuttgarter Weindorf im Spätsommer präsentiert sich die Stadt in Feierlaune. Geht das Jahr zu Ende, öffnet am Fuße des Rathauses einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands seine Pforten.
 


Tipps

Stuttgart

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Aus dem Hauptbahnhof raus... Was wartet da auf mich erst mal? Grau, grau, grau so weit man blickt. Am liebsten würde man einen Schwamm nehmen und die Gebäude ein bisschen zum Glänzen bringen. Es erscheint aber vergebens damit erst anzufangen. Es war kein herzlicher Empfang der Stadt. Er war richtig kalt. Aber die Stadt entpuppt sich dann doch als mehr. Mehr als man hier am Hauptbahnhof zuerst sieht. Stuttgart wird besser, wenn man der Stadt eine Chance gibt. Wenn man seine Museen besichtigt, sein Nachtleben erlebt. Da trumpft dann Stuttgart auf. Als ich dann zurück ging zum Hauptbahnhof, nach einer halben Woche, da wusste ich, was da drunter unter dem Schmutz ist. Unter all den rußig... [mehr ]

Eine der letzten verkehrenden Zahnradbahnen Deutschlands

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Die Zahnradbahn Stuttgart, im Volksmund auch Zacke genannt, wurde 1884 in... [mehr ]

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