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Tipps Stolac

5.0 stars
Rafael Michalczuk
Züge in Bosnien 5 Sterne
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Züge in Bosnien – auch zum Abschied verblüffte uns Bosnien und Herzegovina noch einmal. Als wir in das Zugabteil zweiter Klasse einstiegen waren wir wirklich am Staunen, schon an den fatalen Standard der ungarischen und anderer Züge (beispielsweise in der Slowakei und Polen) erlebten wir einen Schock. Die zweite Klasse war einfach luxuriös – gemütlich zum Schlafen verstellbare Sitzplätze mit Beleuchtung und Stromversorgung für den Laptop.

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Rafael Michalczuk
Kunst in Pocitjel 5 Sterne
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Kunst in Pocitjel – Am Abend dieses langen und ereignisreichen Tages machten wir uns auf den Weg nach Pocitjel, besser gesagt Yasmin fuhr uns dorthin, wo er dies für angemessen hielt. Hier hatten wir nochmals die Gelegenheit eine der wohl schönsten Städte Bosniens zu bewundern. Wunderschön restauriert, mit Künstlern an jeder Ecke, die phantasievoll Panoramen mit Pinsel oder Stift entwarfen. Hier erstand ich auch ein schönes Souvenir – eine handgeschnitzte Holzflasche mit dem Motiv von Mostar.


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Rafael Michalczuk
Mit der Sichel auf Schlangenjagd 5 Sterne
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Mit der Sichel auf Schlangenjagd – Unser Ziel war es nun, uns auf den Berg zu begeben, von dem uns Yarik eine unwiederholbare Aussicht versprach. Zuvor erklärte er uns allerdings, dass wir kein gutes Schuhwerk (nämlich Sandalen) tragen, weil es „oben“ nur so von giftigen Schlangen wimmelt. Nicht gerade ermutigt durch diese Worte, machten wir uns auf den Weg: Yarik in kniehohen Stiefeln voran, mit einer Sichel an einem Stock, mit dem er auf alle Steine klopfte, um die Schlangen zu verscheuchen.... Den Stress des Aufstiegs machte uns wirklich das Panorama wett.


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Rafael Michalczuk
Weinstock und Granatäpfel zu Hause 5 Sterne
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Weinstock und Granatäpfel zu Hause – Yarik erklärte uns, dass seine Wohnung seit Jahrhunderten von Kriegen heimgesucht wurde und zeigte uns die Schäden während der letzten verheerenden Krise nach dem Zerfall des jugoslawischen Staates. Was unsere Aufmerksamkeit aber auch anzog, waren die prächtigen Granatäpfel in seinem Garten, von denen er uns zu probieren gab und die so leckeren Weintrauben – ein Genuβ der seinesgleichen sucht...


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Rafael Michalczuk
Stolac – Frauen hinter Gittern 5 Sterne
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Stolac – Frauen hinter Gittern – Wieder in Stolac angekommen, betrachten wir das bekannte Fenster mit den Gitterstäben, hinter dem sich in früheren Zeiten verdeckte Frauengesichter versteckten, da das Fenster zu einem groβen Harem führte. Mit Yarik machten wir uns auf zu seiner „Wohnung“ – einer hoch über der Stadt, am Hang eines Berges liegenden kleinen Burg, die er uns elegant mit einem wohl 40 cm groβen Schlüssel öffnete.


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Rafael Michalczuk
Männertanz – „vrzine kolo“ 5 Sterne
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Männertanz – „vrzine kolo“ – Auf der Stätte der Verstrobenen kam es noch dazu, dass uns unsere neue Bekannten auf einen der „stećci“ verwiesen, auf dem eine Männergruppe, sich an den Armen haltend, abgebildet war. Sofort führten die Männer selbst diesen Tanz, den sie „kolo“ nannten auf. Der Name schien uns von dem Wort „Kreis“ in den slawischen Sprachen zu stammen, doch wir dachten, dies sei eine typisch serbischer Tanz, was uns unsere bosnischen Bekannten schnell auszureden versuchten. Meine Informationen zufolge ist dies wirklich ein traditioneller serbischer Tanz, den im Kreis von nackten Männern getanzt wird und dazu diente Schlangen zu verscheuchen. Wie so vieles auf dem Balkan ist das äuβerst kompliziert und verworren – die Kulturen durchdringen sich gegenseitig.

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Rafael Michalczuk
Nekropolis der Albiginenser 5 Sterne
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Nekropolis der Albiginenser – In unserem alten Reiseführer noch, zum heute schon, ehemaligen Jugoslawien wurde der beindruckende Ort als Nekropolis der Albiginenser ausgewiesen, die sich dort vor ihrer Flucht in Richtung Westeuropa niedergelassen hatten. Die sagenumwobenen Welten, die unsere neuen Reisegefährten vor uns eröffneten und uns an Hand von Textstellen aus der Illias zu beweisen versuchten, verblüfften uns noch mehr, als die groβen grabsteinähnlichen, steinernen Hinterlassenschaften (stećci) längst vergangener Zeiten.


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Rafael Michalczuk
Troja liegt in Bosnien 5 Sterne
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Troja liegt in Bosnien – Schliemanns gröβter Fehler – Nach diesem kleinen Imbiss wurden wir zur Nekropolis in Radimije transportiert. Dort wartete auf uns ein wahrer wissenschaftlicher Corpus. Neue Freunde und ein Geschichtswissenschaftler eklärten uns in einem bosnisch-englisch-französischem Sprachmix, dass dies der Ort der antiken Ilyrer sei und dass sich hier in der Nähe von Stolac eigentlich, das von Homer in der Illias beschriebene, Troja befunden habe. Schliemann habe sich mit seinen Ausgrabungen in Kleinasien schlicht und ergreifend geirrt. Das war eine Entdeckung, die uns nach an Hand von langen Exzerpten eines mexikanischen Wissenschaftlers und anderen Kuriositäten, erklärt wurde. Wirklich beeindruckend..., auch wenn man ein wenig die Orientierung verlieren kann.


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Rafael Michalczuk
Bosnien und Herzegowina – Schmelztiegel der Kulturen 5 Sterne
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Bosnien wird mit Recht als Schmelztiegel der Kulturen und Brücke zwischen Orient und Okzident bezeichnet. In einem Land trifft eine Vielzahl von historischen Erlebnissen und Erinnerungen aufeinander. Man bedenke, dass die ehemalige Festung in Stolac, die nun Yarik als Wohnung dient, schon die osmanische Herrschaft überdauerte, später die Zeit der K.u.K. Monarchie und schlieβlich die Jahre der Republik Jugoslawiens unter Tito. Dieses lange historische Panorama von den Bewohnern des Landes auf der Ruine, zwischen hier wachsenden Kakteneen erzählt, beginnt selbst in dem Besucher eine unbeschreibliche Sehnsucht zu wecken nach alten, fernen Zeiten. Man glaube mir aufs Wort.

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Rafael Michalczuk
Turbofolk 5 Sterne
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Turbofolk – In der Kneipe hatten wir auch sofort die Gelegenheit ein wenig Alltagskultur auf dem Balkan kennenzulernen. Wir hatten schon früher von dem sogenannten „Turbofolk“ gehört, dachten aber das diese Art von Musik in Serbien beliebt sei, aber auch in Bosnien und Herzegovina zeigte sich der Kitsch einer groβen Popularität zu erfreuen. Turbofolk kann man mit tiefergelegten Autos vergleichen, auch hier dreht sich alles um Blondinen mit groβem Busen, die nicht singen können, aber sich nach Tuning/Lifting präsentieren. Das muss man einfach gehört haben, am besten noch einen Videoclip gesehen.

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Rafael Michalczuk
Tarik, Yasmin, Yarik 5 Sterne
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Tarik, Yasmin, Yarik – Es zeigte sich schnell, dass unsere neuen Bekannten uns nicht im Stich lieβen – denn nach dem wir unsere Zähne unter’m Wasserfall geputzt hatten, kamen sie auch schon mit einem schwarzen BMW angefahren und holten uns zum Frühstück ab. Als eine Frage der Ehre verstgnden sie es uns den ganzen Tag über als Chauffeure zu dienen. Als Frühstück nahmen wir in einer Kneipe eine Imbiss zu uns – Pleskavica und einige gehörige Schlücke Rakija.


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Rafael Michalczuk
Zelten am Wasserfall 5 Sterne
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Zelten am Wasserfall – Der Ort, an den uns Tarik mit seinem Freund Yasmin im Schutze der Nacht fuhr, war einfach groβartig, freilich sahen wir dies erst am Morgen, als der Schleier der Nacht sich ein wenig gehoben hatte. Unsere neuen Bekannten versprachen uns, uns gleich am nächsten Morgen von dort abzuholen und versicherten uns, dass dies der einzige Ort in der Umgebung sei, an dem es keine Schlangen gebe.


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Rafael Michalczuk
GASTFREUNDSCHAFT wird in BuH groβ geschrieben 5 Sterne
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GASTFREUNDSCHAFT wird in BuH groβ geschrieben – Wir konnten es kaum fassen, als uns dieser eben erst getroffene Journalist zu sich nach Hause einlud. Er hatte die feste Absicht mit seiner Frau und seinen Kindern zu Bekannten zu fahren, um uns seine gesamte Wohnung in Stolac zur Verfügung zu stellen. Wir erklärten Tarik, dass wir dies unmöglich annehmen können. Er freilich nahm dies nur schwer hin, organisierte uns aber für die nächsten Tage ein geradezu fantastisches Program. Zunächst verschaffte er uns einen Transport zu einem sicheren Ort, an dem wir unser Zelt aufschlagen konnten.

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