|
bridged61
|
Petersburg ist immer eine Reise wert
In meiner Beschreibung ist unsere Reise ausführlich dokumentiert.
Mehr
|
|
wiedermalweg
|
Weiße Nächte und die Öffnung der Brücken in Petersburg
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Bin eher zufällig gerade zur Zeit der Weißen Nächte in Petersburg gewesen, aber es ist wirklich was Besonderes. Wer ein Freund langer Sommerabende ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Es wird nachts eigentlich gar nicht richtig dunkel, nur etwas trübe. Für die Petersburger ist es die ausgelassenste Zeit des Jahres, wo man sich auch bis spät nachts auf den Straßen herumtreibt und feiert. Die hellen Nächte verleiten leicht dazu, die Zeit zu vergessen. Aber Vorsicht für all jene, die außerhalb der Innenstadt wohnen und über eine der Brücken nach Hause gelangen müssen: zwischen 2 und 5 Uhr nachts sind sie unpassierbar, denn sie werden für den Schiffsverkehr geöffnet. Für die meisten ist jedoch genau das die Attraktion: dem Öffnen der Brücken zuschauen.
Mehr
|
|
rudagirl
|
marsfeld und sommergarten
An der Newa, neben der Eremitage, gibt es zwei Plätze, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen das Marsfeld. Das ist ein riesiger Platz aus Sowjetzeiten, auf dem zwischen klobigen Steinquadern eine ewige Flamme an die Opfer der Februarrevolution erinnert. Um diese Flamme herum sind geometrische Wege zwischen Rasenflächen und ebenfalls geometrisch zurechtgeschnittenen Bäumen angelegt. Zum anderen befindet sich direkt neben dem Marsfeld der wohl schönste Park Petersburgs – der Sommergarten, angelegt 1704. Hier kann man wunderbar unter den Bäumen oder am Wasser entlang flanieren. In den Sommermonaten kann man die weißen Marmorskulpturen aus dem 18. Jahrhundert bewundern, die den Hauptweg durch den Park säumen.
Mehr
|
|
rudagirl
|
erste eindrücke von petersburg
0 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Der erste Eindruck von Sankt Petersburg, wenn man am Пл. Восстания aus der Metro kommt: Sozialistische Prachtbauten, klapprige Verkehrsmittel, hektische unfreundliche dreinblickende Menschen und eine dicke Staubschicht auf den Straßen und Gebäuden. Man merkt ziemlich schnell, dass die Busse und Trams trotz ihrem Alter nicht auseinanderfallen, die Menschen freundlich sind, wenn man sich mit der Russischen Sprache abmüht oder sie zufällig eine andere Sprache beherrschen (das ist eher selten der Fall, nur die Jüngeren Petersburger sprechen Englisch) und mit dem Dreck kann man irgendwie umgehen. Hinter der Fassade dieser ersten Eindrücke sieht man eine wirklich schöne Stadt, die viele einmalige Eindrücke und Orte zu bieten hat.
Mehr
|
|
rudagirl
|
kasaner kathedrale
Die Kasaner Kathedrale am Newski Prospekt ist ein Kuppelbau mit antik anmutenden Säulenarmen zu beiden Seiten. Man sollte unbedingt hineingehen, da man hier hautnah den russisch-orthodoxen Glauben miterleben kann (der Eintritt ist kostenlos). Ältere Frauen mit Kopftüchern küssen inbrünstig eine Ikone. Die Ikonen und Heiligenbilder sind sehr schön und die Stimmung ist andächtig. Grundsätzlich herrscht in den Kirchen Petersburgs Fotoverbot, viele Touristen halten sich aber auf teilweise dreiste Art und Weise nicht daran und filmen Gläubige beim Beten. Das sollte man Anstands halber sein lassen, egal wie schön die Kirche von innen aussieht.
Mehr
|
|
rudagirl
|
essen und trinken ohne russischkenntnisse
Das The Other Side (auf der Bolshaya Konushennaya, eine Seitenstraße vom Newski Prospekt) ist eine der wenigen Bars/Restaurants mit englischsprachigem Personal und englischer Karte, die trotzdem bezahlbar ist. In dem gemütlich eingerichteten Keller gibt es leichte orientalische Küche, beispielsweise Gemüse mit Fladenbrot und Humus, sowie leckere Weine. Die Bedienung ist sehr nett, das Publikum international und mindestens einmal in der Woche spielt eine Band, auch dann ist der Eintritt frei.
Mehr
|
|
rudagirl
|
in der stadt unterwegs
In Petersburg gibt es fünf Arten von öffentlichen Verkehrsmitteln: Metro, Busse und Trolleybusse, Tramwajs und Maschrutkas. Die Metro verkehrt im Zwei-Minuten-Takt, eine Fahrt kostet 14 Rubel (ca. 40 Cent). Man sollte entweder die Stationen zählen oder gut zuhören, wenn der Fahrer die Stationen ansagt, da oftmals keine sichtbaren Stationsschilder angebracht sind. In den Bussen und Trolleybussen kassieren Schaffnerinnen den Fahrpreis von 10 Rubel. Maschrutkas – Minibusse – sind auf den Straßen am häufigsten zu sehen, allerdings ist es für nicht Ortskundige schwer zu verstehen, wohin diese fahren, da nur einzelne Straßen als Fahrziel angegeben sind. Eine Fahrt kostet 15 Rubel und der Fahrer hält auf Zuruf.
Mehr
|
|
rudagirl
|
International Youth Hostel (3rd Sovetskaya 28)
Das Hostel ist fünf Minuten zu Fuß von der Metrostation Пл. Восстания entfernt. Die Zimmer sind in einem Altbau untergebracht, haben Parkettfußboden und sind einfach eingerichtet. Große Menschen werden sich über die recht tiefen Toiletten wundern, die Duschen sind neu. Das Personal an der Rezeption spricht Englisch, die ältere Dame, die für das Frühstück zuständig ist und jeden Tag (sehr ordentlich) putzt hingegen nur Russisch. Das Frühstück selbst ist nicht zu empfehlen: Weißbrot, ein Topf rosafarbene Marmelade und ein Ei sowie ein Stück Käse pro Teller. Wenn man trotzdem im Hostel essen möchte, sollte man tunlichst vermeiden, erst kurz vor 9 im Frühstücksraum aufzuschlagen, man wird mit sehr unfreundlich klingenden Vorwürfen begrüßt, bekommt seine Kaffeetasse hingeknallt und sollte innerhalb von fünf Minuten gegessen haben.
Mehr
|
|
Streichholz
|
Hotel Na Muchnom
0 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Hinter der renovierten Fassade in der Sadovaya Str. versteckt sich in der Tat eine Wohnheimmässige Einrichtung. Die Zimmer sind von den WC’s und Duschen getrennt. Nahezu alles ist alt und die Räume- schlecht isoliert. Der Frühstückt war normiert, sogar etwas armselig. Trotzdem bezahlt man für den Aufenthalt echte Hotelpreise. Die Quittung wurde mir später auf meine Anfrage per Email nicht zugestellt Fazit: man kommt daher ziemlich schnell zur Überzeugung von der Inanspruchnahme der Dienste dieses Hotels abzuraten.
Mehr
|
|
Streichholz
|
Hotel Sovetskaya
Die Größe des Hauses hat es wahrscheinlich ermöglicht- ein spontaner Gang zum Sovetskaya Hotel hat gleich zum Ergattern eines freien Zimmers resultiert. Insgesamt ist es etwas für Sowjetnostalgiker: Einrichtung in typischer 80-Jahre Optik, nur die Kantine ist modern umgebaut. Die Wasserqualität lässt schwer zu wünschen übrig: vor dem Duschen am besten das Wasser 5 Minuten laufen lassen bis die verrosteten Leitungen sauber gespült sind. Klimaanlage? Fehlanzeige. Aber wenn man vorher nichts gebucht hat- ein sicherer Verbleib.
Mehr
|
|