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Carolina
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Noch ein Mal schlafen: eine Nacht im Eco Hostel
Ich beziehe ein 6-Bett-Zimmer im Eco Hostel, einer freundlichen Unterkunft mitten im „Zentrum“ des Dorfs. Das Eco Hostel besteht aus einem Innenhof mit winzigem Swimming Pool und Weinstaude, an den sich der niedrige sandsteinfarbene Bau schmiegt, in dem sich die Einzel-, Doppel- und 6-Bettzimmer des Hostels befinden. Die Zimmer sind einfach, aber sauber. Es gibt eine kleine gemütliche Küche, in der morgens ein aus Tee, Kaffee, Brot und Marmelade bestehendes Frühstück serviert wird, zwei externe Badezimmer und die kleine Rezeption, die die Gäste mit Informationen und kühlen Getränken versorgt. Zum Hostel gehört ausserdem ein junger Argentinier, der sich hin und wieder dazu überreden lässt, interessierten Gästen eine Gratis-Tangostunde zu geben. Die Mädchen, die an der Rezeption arbeiten, sind sehr hilfsbereit und unternehmen alles, um ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Sie klemmen sich ans Telefon und kontaktieren Pferdebesitzer – die ihre Tiere für mehrstündige Ausritte in die Umgebung vermieten –, Busbahnhöfe, Trekking-Tourguides oder Apotheken – je nach Wunsch. Alles in allem eine freundliche kleine Bleibe mit familiärer Atmosphäre. Und zu sehr günstigen Konditionen.
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Carolina
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Das Wartezimmer des Parks: San Agustín de Valle Fértil
In San Agustín de Valle Fértil angekommen werden wir sofort von einer Schar Hotelabgesandter umringt, die uns ihre Angebote unterbreiten. Da der Ort vor allem als Ausgangspunkt für Touren in die benachbarten Nationalparks dient und kaum jemand aus einem anderen Grund nach Valle Fértil kommt, verfügen nahezu alle Herbergen über Kombipakete: bei einem Aufenthalt von zwei Nächten und wenn man seine Tour in den Park intern bucht, zahlt man für die zweite Nacht einen wesentlich niedrigeren Preis oder sogar gar nichts. Valle Fértil selbst ist ein Hundertseelen-Dorf mit einem Hauptplatz voller Platanen, Pappeln und Palmen, auf dem sich abends die Einwohner treffen, um zu schauen und zu plaudern, einer charmanten Kirche, an die sich ein kleiner Bolzplatz anschliesst, auf dem die Jungs unter den Augen der dazugehörigen Marienstatue in der Dämmerung Fussball spielen, einigen Restaurants und einer kleinen Lagune, in der man sich den Staub der Strassen abspülen kann. Ein schöner Ort mit einer besonderen Aura, gleichzeitig aber eben auch ein wirklich winziges Dorf, das man nach ein bis zwei Tagen guten Gewissens wieder verlassen kann.
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