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Jean_Marc
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Dorf in den Bergen
Früh am Morgen ging´s heute Richtung Norden. In der Nähe des Ortes Mae Salong besuchten wir die Bergstämme der Yao und der Akha.Ältere Frau vom Bergvolk der Yao Im Dorf der Yao sahen wir eine Schule, in der wir einem Morgenappell mit Gesang und Gebet beiwohnten, uns die Schulräume ansehen konnten und einen kleinen Einblick in das thailändische Schulsystem bekamen. Die Schulen auf dem Lande sind natürlich kein Vergleich zu denen in den Städten. Bis vor wenigen Jahren gab es in den ländlichen Gebieten noch einen hohen Anteil von Analphabeten. Die thailändische Regierung versucht dem Abhilfe zu schaffen. Die Bewohner der Bergregionen sind so arm, dass ihnen sogar das Geld für die obligatorische Schulkleidung fehlt. Nicht selten sieht man Kinder barfuss oder mit erheblich zu großen Schuhen durch die Gegend laufen.Schulraum In der Schule selbst erhält jedes Kind allerdings eine Portion Milch und ein Mittagessen bezahlt von Staatsgeldern. Am Vortag hatten wir auf Anraten unserer Reiseleiterin Hefte, Stifte und Süßigkeiten für die Kinder gekauft.
Der Verkauf von Souvenirs an Touristen ist eine wichtige Einnahmequelle für die Bergvölker. Einige lassen sich auch gern fotografieren, natürlich nur für ein Entgelt.Akha-Einwohnerin Unsere Gefühle beim Besuch der Bergstämme waren sehr gemischt. Einerseits ist es interessant, ihre eigenständige Kultur kennen zu lernen, andererseits ist es auch erschreckend zu sehen, wie diese u.a. durch den Tourismus gestört und unserer Meinung nach auch negativ beeinflusst wird.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass der Staat etwas mehr für die Kinder tun kann. Es ist schon ein sehr großer Kontrast zwischen unserer Welt, der einheimischen Großstadt und den Dörfer da.
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