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globalya
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Reiswein (Sake) als Opfergabe
Der erste Tempel also, der Ryôzen-ji, war noch eine Attraktion. Leider hatte mir bis dahin noch niemand erklärt, was es mit buddhistischen Tempeln auf sich hat und wann wo welche Glocke geschlagen wird, wann wo Räucherstäbchen und Kerzen angezündet werden und und und... Ich habe mich also erst einmal damit begnügt, die kleinen und großen Steinstatuen zu bestaunen und die vielen „Opfergaben“, die überall verteilt waren. Später habe ich erfahren, dass die beliebteste Opfergabe Sake, japanischer Reiswein, ist. Reis ist heilig und wird verehrt, und somit auch der daraus gewonnene Wein.
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globalya
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Pilger-Start beim Ryôzen-ji
Der Ryôzen-ji ist der erste von 88 Tempeln, die ein guter Pilger hintereinander (zu Fuß!) besuchen sollte, ohne die Reihenfolge zu verändern und ohne einen auszulassen. Der Tempel befindet sich ca. 10 Minuten von der JR-Station Bandô entfernt und ist sehr leicht zu finden. Leider hatte ich beschlossen, im Januar mit dem Pilgern zu beginnen. Durch die Kälte und die dunkle Jahreszeit waren kaum andere Pilger unterwegs, und auch die meisten Unterkünfte waren geschlossen. Ich musste leider mehrmals die Erfahrung machen, dass das preislich dreist ausgenutzt wird (zumal bei Ausländern die Hemmschwelle vielleicht niedriger ist).
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