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kaptn73
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Rila Kloster und nähere Umgebung
2. Teil des Reiseberichts "Rumänien, Bulgarien"
Von der Festung "Belogradchik" im Nordwesten Bulgariens, geht es ziemlich direkt zum Rila Kloster - eine DER Sehenswürdigkeiten des Landes schlechthin. Sehr leicht zu finden, doch von der Hauptverkehrsader ist es doch noch ein schönes Stück in das Tal hinein, indem das Kloster "versteckt" ist.
Da es an diesem Tag schon zu spät für eine Besichtigung war, suchten wir uns eine Bleibe - diesmal keinen Zeltplatz (obwohl es auch hier einen Campingplatz gibt). Das Wetter ist aber unbeständig am Abend und in der Nacht und das Angebot an Zimmern ist sehr groß . Wir suchen uns eine Unterkunft auf dem Weg Richtung Rila und werden bald fündig - es sollte die einzige Chance für uns sein, wirklich engagiertes Personal in Bulgarien zu sehen. Es war einfach herrlich: das Servierpersonal versuchte nicht nur uns zu verstehen, sondern man sprach sogar Englisch, war hilfreich und fröhlich. Sowohl die Zimmer als auch das Abendessen waren Top!! Der Preis pro Zimmer bei etwa Eur 30,- (inkl. Frühstück)
Nach einem ausgiebigen Frühstück folgt die eigentliche Besichtigung:
Die Klosteranlage ist sehr groß und wunderschön renoviert. Ein Besuch möglichst zeitig am Morgen zahlt sich aus, da man dann noch alleine die Ruhe dieser Stätte genießen kann. Wir waren an einem Wochentag hier und damit war wirklich recht wenig los, aber ein oder zwei Touristenbusse und schon ist der Lärmpegel zu hoch. Der Eintritt kostet praktisch nur die Parkgebühren von ca. Euro 1,5 in das Kloster kommt man dann ohne weitere finanzielle Verpflichtungen. Allein das Museum ist noch mit ca. Euro 4,- zu bezahlen wenn man möchte.
Die wunderschöne orthodoxe Kirche bildet auch in diesem Kloster das Zentrum. Der düstere Kirchenraum verbietet allein schon jede ungebührliche Geräuschentwicklung und birgt schöne Ikonen und sonstige Handwerkskunst.
Zu besichtigen ist sonst noch die alte Klosterküche mit ihren riesigen Kesseln.
Verlässt man das Kloster beim "Hintereingang", kommt man zu einem Souvenierladen und einer kleinen Taverne, sowie zu einem etwas heruntergekommenen aber riesengroßen Hotel.
Da das Wetter sehr schön ist, beschließen wir noch weiter in das Tal vorzudringen und ein bisschen spazieren/wandern zu gehen. Es geht noch ein ganz schönes Stück das Tal hinein und als die Asphaltstrasse endet können wir kein Verbotsschild entdecken... also fahren wir die Schotterstrasse weiter :-) Herrlich! Es geht bergauf und die Strasse wird etwas schmäler, aber unsere Autos haben genug Platz, also weiter. Die wunderschöne Landschaft um uns herum läßt uns schon mit Vorfreude auf ein bisschen "Füße vertreten" unruhig werden. Ein kleines Bacherl war zu queren und drei Brücken, bis wir links in eine kleine Lichtung abzweigen und auf einem unbeschreiblich schönen Plätzchen rasten. Eine saftige Wiese, eingefaßt von ein paar Bäumen und einem glasklaren Bach... eine kleine Feuerstelle und eine Bank... das wäre der Platz zum Übernachten! Aber zuerst ein paar Schritte tun. Wir kommen nur leider nicht sehr weit, als es rundherum zu donnern beginnt und die Wolken aus allen vier Himmelsrichtungen sich auftürmen. Es bedarf keiner Worte: Hier wollen wir nicht den selben Sturm erleben der am vorangegangenen Abend getobt hat und so machen wir uns langsam auf den Rückweg und finden erneut eine schöne Unterkunft unweit des Zimmers von gestern. Eine kleine Bungalow-Anlage ist es diesmal, die so aussieht als wäre sie letztes Jahr noch nicht hiergewesen. Die Gartenanlagen waren teilweise noch nicht fertig und die Bungalows selbst sehen noch unbewohnt aus.
Es war die richtige Entscheidung nicht zu campen, denn der Sturm übertraf den vom Vortag an Heftigkeit und Wassermassen um einiges. Es war ein schönes Schauspiel während des Abendessens und wir waren froh im Trockenen zu sein.
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tinohille
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Rila-Kloster
Unweit der kleinen Stadt Rila, befindet sich das Kloster mit gleichem Namen.
Das Kloster ist das größte und prächtigste Kloster der Orthodoxie und gleichzeitig ein Wallfahrtsort für Bulgaren und Touristen gleichermaßen.
Das Kloster bietet atemberaubende Wandmalereien und ein kleines aber feines Museum.
Für mich war auch die große Klosterküche sehr interessant.
Die Wandmalereien sind wirklich traumhaft schön und zeugen von einem Glauben der sehr tief verwurzelt ist.
Die einzelnen Mönchszellen sind leider nicht zu besichtigen.
Die nahe Umgebung des Rila-Klosters lädt zum Wandern ein, denn die Landschaft ist in diesem Tal sehr beeindruckend.
Unterwegs sind viele kleine Hütten in denen man problemlos übernachten kann, allerdings sollte man vorher fragen ob sie auch geöffnet sind.
Nehmt euch also ruhig mal 2-3 Tage Zeit und erwandert das schöne Umland mit den vielen Bergketten und den sehr vielen Seen!
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