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Reiseführer Regensburg

4.0 stars

Regensburg - Reiseführer



Regensburg ist eine Stadt mit italienischem Flair: Historische Gebäude, enge Gassen und einladende Straßencafes prägen das  Stadtbild. Da die Stadt im Krieg kaum zerstört und seither recht behutsam restauriert worden ist, kann man Baugeschichte von den Römern über das Mittelalter, die prunkvolle Barockzeit  bis zur Neuzeit auf engstem Raum erleben. In  einer 1 ½ stündigen Führung  lässt sich leicht zu Fuß 1800 Jahre Geschichte durchwandeln.

Ein historischer Stadtspaziergang

Das Besondere ist, dass Regensburg in allen Zeiten außergewöhnliche Epochen durchlaufen hat. Zur Römerzeit wurde das `Castra Regina`als Teil des Limes ` an der schützenden Donau erbaut. Im Mittelalter war  Regensburg als` Freie Reichsstadt` die Metropole von Süddeutschland. Hier residierten bayerische Herzöge, deutsche Könige und Kaiser. Der  beeindruckende gotische Herzogshof bezeugt es.

Als Bischofssitz wurde im 13. Jahrd. der alles überragende, beeindruckende gotische Dom `St. Peter ` im französischen Stil  errichtet. Mit dem Bau der berühmten `Steinernen Brücke' (12. Jahrh) über die länderverbindende Donau wurde Regensburg zum wichtigsten Fernhandelszentrum. (Bratwurst mit Kraut in der damals errichteten Baubude `Wurstkucherl essen!!) Es entwickelte sich eine reiche bürgerliche Oberschicht. Diese reichen  Patrizier bauten – wie in St Giminano (Toskana)-  je nach ihrem Wohlstand hohe Geschlechtertürme an ihre Handelshöfe, die heute noch die Stadt überragen, (jetzt teilweise als Studentenwohnheime genutzt oder als Nobelrestaurant der `David` mit Dachterrasse).

In der reichen `Freien Reichsstadt` Regensburg wurde  nach dem 30jährigen Krieg der` Immerwährende Reichstag` eingerichtet - bis Napoleon dem 1806 ein Ende setzte. Im `Alten Rathaus` (Reichssaal 14. Jahrh) berieten sich Kaiser, Könige, Fürsten und freie Reichsstädte und fällten Beschlüsse. (Ein Besuch lohnt sich!!)

Als ständiger Vertreter des Kaisers wurde um 1750 der `Fürst von Thurn und Taxis` eingesetzt. Er erhielt als Gegenleistung für sein Postmonopol das Kloster Emmeram, das zum Schloss umgebaut wurde. Hier residiert noch heute die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit ihren drei nun erwachsenen Kindern. Das Schloss hat mehr Räume als der Buckingham Palast und ist  - bis auf die Privaträume – zu besichtigen. Es lohnt sich!

Mit dem `Immerwährenden Reichstag` kam höfisches Leben in die Stadt. Man legte höchsten Wert auf Zeremoniell und Repräsentation. So ließ man von den Gebrüdern Asam schlichte romanische Kirchen barockisieren. Die zauberhafte Rokokokirche  `Alte Kapelle` (gegenüber vom Dom) und die Emmeramskirche ( am Schloss) überwältigen!!

Zum Abschluss sollte man auf dem Haidplatz im Straßencafe das Ensemble dieses mittelalterlichen Platzes auf sich wirken lassen und die anrührende  Inschrift des `Goldenen Kreuzes` studieren.


Tipps

nördlichste Stadt Italiens?

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Ich persönlich finde nicht unbedingt, dass Regensburg wirklich so mediteran ist, wie man hier gerne sagt. Aber es stimmt, dass Regensburg eine wirklich liebenswerte Stadt ist, die sehr viel zu bieten hat. Es sind hier viele Studenten unterwegs und das hält die Stadt jung, auch wenn die mittelalterliche Altsstadt anderes vermuten lässt. Regensburg get es wirtschaftlich recht gut, und das merkt man auch am Stadtbild. Alles sehr ordentlich und frisch saniert- irgendwie wie ein Puppenhäuschen- ohne das negativ zu meinen. [mehr ]

Mitbringsel

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Mitbringsel – Aus dem wunderschönen Regensburg, der mit seiner dem... [mehr ]

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Man sollte nicht versäumen einen Ausflug an der Donau entlang gen Osten zu... [mehr ]

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