Reiseführer Nicaragua
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Nicaragua - Reiseführer
Es liegt in Zentralamerika und grenzt an Honduras, Costa Rica, den Pazifik und die Karibik.
„Das Land der tausend Vulkane“ besticht mit seiner vielfältigen Natur aus dichtem Regenwald, klaren Seen und schönen Stränden. Im Nationalpark Masaya findet sich der 180m tiefe und 500m breite Krater Santiago, der größte Amerikas, welcher seit jeher Mythen inspiriert: Indianer brachten hier dem Feuergott Opfer dar, Spanier glaubten sich am Eingang zur Hölle. Zudem kann man hier thermale Quellen, den beliebten Badestrand am Kratersee Laguna de Xiloá oder die blaue Laguna de Apoyo finden. Auf der Insel Ometepe befinden sich die Vulkane Concepción und Madera sowie die grüne Lagune Charco Verde, wo die bis zu 3m langen, einzigartigen Süßwasserhaie leben. An der Karibikküste befinden sich die Corn Islands (Islas del Maíz) mit ihren weißen Sandstränden und dem kristallklaren grünen Wasser. Jedes Jahr kommen Meeresschildkröten zur Eiablage an den Playa La Flor.
Das kleine Land ist zwar arm in wirtschaftlicher, dafür umso reicher in kultureller Hinsicht. Zeugen dafür sind bunte Kunsthandwerke (z.B. Hängematten, Schaukelstühle) in den Dörfern San Juan de Oriente oder Masaya, fröhliche traditionelle Akkordeon- (Marimba) oder Blechblasmusik (Chicheros), leidenschaftliche Schriftsteller (u.a. Ruben Darío, Sergio Ramírez), viel gepriesene Folklore (das Stück El Güegüense, UNESCO-Weltkulturerbe) und nicht zuletzt lebendige Feste (der englisch-afrikanische Palo de Mayo oder das Osterfest Semana Santa).
Die Hauptstadt Managua hat durch zwei verheerende Erdbeben (1931/1972) und den Bürgerkrieg (1978/79) viele kulturhistorische Stätten verloren. Sehenswert sind die Uferpromenade El Malecón, das Museo Nacional, das Museo de la Revolución über die sandinistische Revolution, die alte Kathedrale am Plaza de la República, der Palacio Nacional und die Märkte Mercado Huembes und Oriental.
Auch das intellektuelle Zentrum des Landes, León, mit Häusern spanischen Stils (weiße Wände, rote Dächer und kühle Innenhofgärten, Patios) ist einen Besuch wert. Matagalpa, inmitten bewaldeter Berge, wird als „Perle des Nordens“ bezeichnet. Hier wird der beste Kaffee des Landes von deutschstämmigen Farmern angebaut. Die älteste Stadt Granada mit Häusern im Kolonialstil stammt aus dem Jahre 1524. Sie ist vom majestätischen Vulkan Mombacho in den Nebelwäldern und dem Nordwestufer des Lago de Nicaragua umgeben. San Juan del Sur ist ein malerisches Hafenstädtchen mit dem Flair eines spanischen Küstenidylls und lockt mit einem schönen Badestrand.
Ruben Darío sagte einmal: „Wenn das Heimatland klein ist, so erträumt man es sich groß.“ (»Si la patría es pequeña, uno grande la sueña«) In Nicaragua ist dies eigentlich nicht nötig – bei der Fülle an Schätzen verliert man schnell den Überblick.
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Grenzübergang mit Schwierigkeiten
Die Grenze zwischen Costa Rica und Nicaragua zu überqueren ist eine Erfahrung für sich. Als Europäer oder Amerikaner versuchen einen hilfreiche Hände zum "richtigen" Zollhäuschen zu begleiten, wo einem dann ein kleine kleine Extragebühr abgenommen wird, die sich der Zollbeamte und der "Helfer" teilen. Dies ist zu akzeptieren. Anders aus Panama zurückkommend. Hier sind die Betrüger etwas dreister und versuchen einem einzureden, man müsse für 10 Dollar eine Marke erwerben, ohne die man nicht über die Grenze komme. Netter Versuch. [mehr] |
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Bunt dekorierte Busse
In Nicaragua sind die meisten Busse in der Fahrerkabine voll behangen mit... [mehr] |
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Besondere Nationalgerichte
Auf Reisen ist es immer interessant, Nationalgerichte und lokale... [mehr] |
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