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marcus77
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Mit dem Zug durch Marokko
Wenn ihr ein Reiseziel mit dem Zug erreichen könnt, nutzt diesen anstatt den Bus. Die Züge fahren zwar nicht so häufig, dafür sind die Abteile sehr gemütlich. Die zweite Klasse könnte mit ihren Nappaledersitzen hierzulande die erste Klasse sein. Ziele die nicht mit dem Bahnnetz verbunden sind werden von der Gesellschaft Supratours mit Bussen angesteuert, die mit dem Fahrplan abgestimmt sind. Von Marrakesch bis Tanger bzw. die andere Richtung fährt auch ein Nachtzug. Die Fahrt im Schlafwagen kostet 35 Euro und die Matrazen sind sehr gemütlich. Übrigens gibt es an allen größeren Bahnhöfen gratis Wi Fi.
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marcus77
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Mit dem Bus durch Marokko
Eines der Hauptfortbewegungsmittel in Marokko ist der Bus. Private Anbieter gibt es wie Sand am Meer und ihr könnt beinahe jeden Winkel Marokkos erreichen. CTM ist der zuverlässigste Anbieter und die Busse fahren von deren Büros und nicht vom zentralen Busbahnhof aus ab. Die Fahrten kosten selten über zehn Euro, für das Gepäck müsst ihr allerdings selber zahlen. Passt an größeren Busbahnhöfen auf, da euch häufig gesagt wird, das der letzte Bus zu eurem Zielort in fünf Minuten abfährt und euch dann ein Ticket in die Hand gedrückt wird, auf dem der Preis nicht drauf steht. Es werden euch dann einige Euro mehr abgeknüpft. Nach drei Stunden Fahrt wird meist eine Pause gemacht, die anderen Anbieter außer CTM halten auch gerne mal in der Pampa um Gäste aussteigen zu lassen.
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Manaya
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Die Nacht in der Wüste
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Du hast eine Kameltour in die Wüste gebucht? Klasse. Dann bleib aber mindestens eine Übernachtung. Denn diese lohnt sich. Um ich herum ist es mucksmäuschenstill. Ein Feuer brennt, an dem du dich wärmen kannst; es wird Nacht, die Weinflasche kreist. Kurz: es ist saugemütlich.
Schlaf nicht im Zelt, sondern bleib am Feuer liegen und schau einmal in den Himmel: Du siehst das Kreuz des Südes, du siehst die Venus, Du siehst all unsere Sternzeichen verkehrt herum. Und du siehst viele viele Sterne mehr. Der Himmel ist herrlich und der Blick nach oben wird mit Sternschnuppen belohnt.
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Manaya
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Vorsicht beim Essen
Es ist nicht so, daß alles dreckig und schmutzig ist. Es ist nicht so, daß man sich beim Essen oder in den Restaurants ekelt. Ganz im Gegenteil. Und trotzdem passiert es und man sitzt mit Montezumas Rache auf dem Klo und kommt nicht wieder herunter. Woran liegt das? Es ist klar, dass man kein Wasser aus dem hahn trinken sollte oder ungewaschenes Obst vom Markt. Kein Eis, keine Rohkost. Doch meist übersieht man dann trotzdem etwas und bekommt die Wirkung zu spüren: also, achtet auf: Salate, Rohkost, Majonaise, Eier, dreckiges Geschirr, Obst vom Markt. Wenns euch trotzdem erwischt: Kohletabletten nehmen. Die sind ungefährlich und wirken. Ansonsten habe ich gelernt, das auch das weit verbreitete Gewürz Cumin helfen soll.
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Manaya
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Auf Touranbietersuche?
Du bist noch auf der Suche nach einem guten Touranbieter in Marokko? Ich war mit Sahara Expeditions unterwegs und war sehr zufrieden. Sie machen alles was du willst und führen dich auch mal zu den nicht touristischen Gebieten. So zum Beispiel beginnt eine Kameltour bei Sahara Expedition in M'Hamid - einem abgelegenen Dorf, nahe der algerischen Grenze. Hier bist du dann fast der einzige Kamelreiter und landest alleine in einem schicken Berberzelt in der Wüste. Sie vermitteln Auto und Fahrer, Hotels, Besteigungen des Toubkals...
Und sind dazu noch günstig und gut. Und: Chef ist hier eine Frau.
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Manaya
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Wüstenland
Marokko steht für Trockenheit, für Wüste und Sand. Doch auch oder besonders in dieser Ödnis, in dieser Wüste kannst du Tolles finden. Hier gibt es nämlich die berühmte Wüstenrose. Auch unter dem Namen "die Rose von Jericho" bekannt. Sie ist im trockenen Zustand recht unscheinbar und es ist schwer, sie auf dem Wüstenboden zu entdecken. Aber - wenn du vielleicht mal eine Kameltour durch die Wüste machst - steige ab und nehme dir eine Rose mit. Zu Hause übergieße sie mit Wasser und warte: sie geht herrlich auf und blüht (das allerdings recht unscheinbar).
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Patschie
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Marokko, Land voller Exotik
Marokko in zehn Tagen! Das ist wirklich möglich, obwohl es so ein großes Land ist. Als wir nach Marokko wollten, hatten wir keine Route geplant und keinen Führer engagiert, das ja wärmstens empfohlen wird. Aber es geht auch ohne und ist so wesentlich billiger. Wir sind von Algeciras nach Tanger 1,5 Stunden (!) mit der Fähre gefahren Von Tanger ging es weiter mit dem Nachtzug und 10 Stunden Zugfahrt nach Marrakesch. Von Marrakesch mit einem schnuckeligen und wackeligen Bus nach Ait-Benhaddou im Hohen Atlas und von dort aus fünf Stunden mit dem Taxi nach Erfoud. Von Erfoud nach Merzouga, das direkt an der Sahara liegt!! Dann acht Stunden Taxifahrt nach Fes, das unsere letzte Station war. Wir haben einmal komplett Marokko durchquert und unglaublich viel gesehen für so kurze Zeit. Die Route, die wir genommen haben, ist zu empfehlen.
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marieanne82
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Die wunderschöne alte Medina
Trotz dieser unschönen Begegnung, waren wir beide von der Schönheit der Altstadt von Fès überwältigt. Diese vielen kleinen Gassen, die einmal voller Läden und beim nächsten Mal ganz leer sind. Die manchmal nach aussen hin schmucklosen Türen, die wenn man sie aufmacht, einen Palast oder eine wuderschöne Moschee dahinter entdeckt. Diese wunderschönen verzierungen an manchen Toren, das alles hat uns, aber vor allem mich wirklich eingenommen. Am meisten hat mich bei dem ganzen der Palast beeindruckt, in dem der Protektoratsvertrag zwischen Marokko und Frankreich unterzeichnet worden ist. Den kann man heute gegen Eintritt immernoch besuchen und sich von seiner Pracht überzeugen. Ausserdem verfügt er über eine kleine Terasse, auf der man ganz Fès überblicken kann.
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marieanne82
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Achtung Führer !
Schon im Zug gab uns ein etwas älterer Marokkaner einen gut gemeinten Rat: Falls wir für die laborynthafte Altstadt Fès einen Führer bräuchten, sollten wir ja darauf aufpassen, dass er ein Führerabzeichen der Stadt trägt. Denn es sei in Fès schon öfters vorgekommen, dass unschuldige Touristen wie wir von einem falschen Führer in verwinkelte dunkle Gassen der Altstadt gelockt worden seien, und man ihnen ihr ganzes Geld abgenommen hat. Ich muss sagen, dass wir uns heute Dankbar erweisen konnen, dass meine Freundin und ich so nett vorgewarnt worden sind. Denn als wir an eines der Haupttore ankamen um die Altstadt zu betreten, da heftete sich auch schon ein 15 Jähriger an unsere Fersen. Auf Französisch hatten wir ihm schon mehrfach zu verstehen gegeben, dass wir keinen Führer brauchten, da die Wege in der Altstadt zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten sehr gut ausgeschildert waren. Er ließ aber nicht locker und wollte uns mit Versprechungen auf unbekannte noch schönere Sehenswürdigkeiten (die er und gratis ! zeigen wollte) vom ausgeschilderten Weg in verwinkelte Gassen abbringen. Gott sei Dank, waren wir vorher gewarnt worden und fielen nicht auf seine Sprüche rein. Statt dessen mussten wir uns trotzdem bemühen ihn endlich loszuwerden, denn es wollte einfach nicht locker lassen. Als ich dann nach 20 Minuten hin und her endlich die Nase voll hatte, blieb ich stehen und fing laut an zu schreien. Fluchend lief der Junge weg. Wir konnten unseren Weg allerdings endlich in Ruhe vortsetzen.
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marieanne82
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Von Rabat nach Fès
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Als ich mit einer Freundin letztes Jahr im März in Rabat war, haben wir uns dazu entschlossen von Rabat aus mit dem Zug nach Fès zu fahren und dort die alte medina zu besichtigen. Also sind wir ab zum Bahnhof von Rabat gefahren, wo wir uns ein flexibles Zugticket gekauft und den ersten Zug nach Fès bestiegen haben. Die Zugfahrt an sich war sehr günstig und wunderschön. Denn wir führen für drei Stunden quer durchs Land und bekamen wunderschöne Landschaften zu sehen. Natürlich furen wir aber auch an sogenannten Slums vorbei, was einen auch nachdenklich stimmte. Doch im Großen und Ganzen beeindruckte uns vor allem die vielseitige Landschaft Marokkos, mit seiner Meeresküste in Rabat, seinen saftigen von Flüssen durchzogegen Weiden zwischen dem Atlasgebirge und dem Meer und in Mitte von all dem Fès.
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Cranich
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Dier Gerber von Fes
2 von 2 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Das Gerberviertel von Fes ist nicht für empfindliche Nasen, allerdings bekommt man so etwas nur einige Kilometer weiter in Europa nicht mehr zu sehen! Mit nackten Beinen stehen die Männer in den Trögen, die mit einer Mischung aus Kleie, Mist und Kalk gefüllt sind. Sie treten mit einer grosen Ausdauer die Häute. Danach hängen sie sie zum Trocknen auf. Ich fühlte mich wie im Mittelalter. Am besten ist das Schauspiel von einem der oberen Etagen der Lederwarenhandlungen zu beobachten. Die Eingänge sind leicht zu finden, da man natürlich als potentieller Kunder gerne hereingebeten wird! :-)
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Cranich
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Todra Schlucht Hotel Les Roches
Schreckt man vor vierbeinigen Mitbewohnern seines Hotelzimmers und leicht verstopften Abflüssen im Bad nicht zurück, so bietet das Hotel les Roches eine gute und preisgünstige Gelegenheit, etwas länger am Eingang der imposanten Todraschlucht zu verweilen. Sehr zu empfehlen ist die Tangine und das Couscous des Hauses. Es werden zwar Touristenpreise verlangt, die aber für uns Mitteleuropäer ja immer noch sehr günstig sind. Hauptgericht ca. 5 Euro. Darauf achten, dass man kein Zimmer zum Hinterausgang hinaus bekommt. Dort steht ein Stromgenerator, der mit ohrenbetäubender Lautstärke jeglichen Schlaf verhindert und die Romantik des Ortes zerstört.
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Cranich
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Wüstenhotel Sahara
2 von 2 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Gibt es ein Wüstenhotel, von dem man die Sterne über der Weite sieht? Der weite Himmel über der Wüste, ein einmaliges Erlebnis! Was nun, wenn einem die Vorstellung, den Skarabäuskäfern und Skorpionen unter freiem Himmel im Schlafsack gefährlich nah zu sein? Die Lösung: das Kasbah-Hotel Porte au sahara (www.hotel-sahara.com). Wer will kann im Zelt in den Dünen kampieren, aber auch der Rückzug in eine "sichere" konfortable Behausung im Gebäude ist möglich. Und nicht genug, der Inhaber, einst aus Deutschland in die Wüste gezogen, hat auf der grossen Dachterrasse für den Hotelgast Teleskope zur Sternenbeobachtung installiert. Und wo wäre die Luft dazu klarer als über den Weiten der Sahara. Es lohnt sich!
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schesaplana
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Chefchaouen, Essaouira
Chefchaouen ist ein schönes kleines Bergdorf am Fuß des Atlasgebirges. Von der Küste oder der Fähre von Spanien aus in ein paar Stunden zu erreichen, ist es ein schöner erster Stop in Marokko. Von dem Dorf aus kann man ins nahe gelegene Gebirge wandern, oder man erkundet die engen Gassen zwischen den weißgetünchten Häusern.
Essaouira ist eine schöne Küstenstadt mit historischem Stadtkern (ehemalige Befestigungsanlage), einem hübschen Ort und einem Strand, den man zu Fuß leicht erreichen kann. Wie immer lohnenswert- der Markt mit allen seinen Eindrücken und Gerüchen.
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marieanne82
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Marokko, ein absoluter Traum
Marokko ist für mich das Land, in dem Milch und Honig fließt. Da die marokkanische Kultur sehr vielseitig ist, dadurch dass sie von verschiedenen Einflüssen (Judentum, Islam, Berbervölker, Kolonialismus u.s.w.) beeinflusst wurde, ist es für mich ein absoluter Genuss dieses Land immer wieder neu zu entdecken. Vor allem die Mittelmeerstädte, die Dörfer im Atlasgebirge oder auch bekannte Städte wie Fez. Marrakesh oder Mekness sind wahre kulturelle Schätze und deshalb von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Man sollte allerdings die berüchtigte Touristenstadt Agadir vermeiden, da man dort als Frau sehr bedrängt werden kann. An sonsten bin ich meist nur freundlichen Menschen begegnet, die mir oft bei meiner Reise durchs Land weitergeholfen haben.
Mein Tipp: Das Land mit dem Zug erforschen, da Zugfahrten sehr günstig sind und die Züge sauber und in Stand gehalten werden. Und Unbedingt das Nationalgericht Couscous probieren.
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