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Top Reiseberichte Argentinien
Alle Reiseberichte Argentinien
Argentinien - Reiseführer
Argentinien, das Silberland (lat. argentum = Silber), bekam seinen Namen durch die Beladung der spanischen Silberflotte mit den schimmernden Barren aus Potosi (Bolivien) an der Mündung des Rio de la Plata.
Buenos Aires ist das Herz des Landes. Liebhaber von Kunst und Kultur kommen hier auf ihre Kosten und das herausragende Angebot an Museen, Kunstgalerien, Theater, Cafes und architektonischen Sehenswürdigkeiten zu schätzen wissen, genauso wie Nachtschwärmer, die diese dynamische und kosmopolitische Metropole entdecken können. Das Zentrum der Stadt liegt um den Plaza de Mayo und der breiten Avenida 9 de Julio mit dem hohen Obelisken an der Plaza de la Republica, dem Wahrzeichen der Stadt. Hier befinden sich neben vielen historischen Gebäuden und Museen die besten Einkaufmöglichkeiten. Kleine Straßencafés, lebendige Märkte oder die bunten Häuser am Caminito gibt es in La Boca. In San Telmo entstand der Tango auf der Straße und noch heute trifft man dort auf die meisten Tangoschulen. Ein Besuch eines Tango-Lokals ist ein Muss für jeden Buenos Aires-Besucher.
Argentiniens Strandurlaubsort Nr. 1 ist Pinamar mit seinem 22 km langen Strand. Ein nahe gelegener Golfclub und die 30 m hohen Sanddünen der Reserva Dunícola runden das perfekte Urlaubsangebot ab. Die bekannteste Stadt entlang der Küste ist aber Mar del Plata. Hier ist nicht nur der 8 km lange Strand gefragt, sondern auch das vielfältige Nachtleben: von Casino bis zu „IN“-Discotheken findet der Besucher alles was sein Herz begehrt!
Die Peninsula Valdés - Nationalpark, Naturparadies und 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Halbinsel - ist Heimat vieler Meerestiere. Besonders die alljährlich von Juli-November wiederkehrenden Wale, die hier ihre Jungen zur Welt bringen, sind eine riesige Attraktion. Auf der Punta Norte tummeln sich zudem Seelöwenkolonien, auf Caleta Valdés haben sich Pinguine niedergelassen und die Punta Delgada lockt mit einer Schar von See-Elefanten und Pinguinen.
Ein besonderes Highlight im Norden Argentiniens sind die Cataratas de Iguazú, ein riesiges Gebiet mit 275 Wasserfällen. Der umliegende Parque Nacional Iguazú eignet sich auch für kleine Ausflüge in den tropischen Regenwald.
Die Provinz Corrientes ist vor allem durch das riesige Sumpfgebiet Esteros del Iberá geprägt mit hunderten von Lagunen. Es ist die Heimat verschiedenster Tierarten, z.B. des Sumpfhirsches, von Kaimanen und gelben Anacondas. Eingang zu diesem Gebiet ist der Ort Colonia Carlos Pellegrini.
In Gualeguaychú geht es besonders zur Fiesta del Pejerrey im Juli und an Karneval hoch her. Der Ort bietet auch gute Ausflugsmöglichkeiten entlang des Rio Uruguay und nach Uruguay selbst.
Die zweitwichtigste Stadt Argentiniens ist Córdoba, die nach ihrem andalusischen Vorbild 1573 entstand. Wer Córdoba besucht, hat es leicht, denn die meisten Sehenswürdigkeiten liegen rund um den zentralen Platz Plaza San Martín - hier steht z.B. die älteste Kathedrale Argentiniens.
Südwestlich von Córdoba liegt die Winzermetropole Mendoza, die gerne mit der französischen Stadt Aix-en-Provence verglichen wird. Eine Weinprobe sollte sich der Reisende hier gönnen!
Ganz in der Nähe liegt das „Dach Amerikas“, der mit einer Höhe von 6962 m höchste Berg Südamerikas: der Aconcagua. Jedes Jahr versuchen etwa 6.000 Menschen den Gipfel zu besteigen, aber nur ca. 1.000 sind davon erfolgreich. Das Basislager in einer Höhe von über 4.000 m besitzt sogar eine kleine Krankenstation mit einer Ärztin.
Weiter Richtung Nordwesten kommt man in das argentinische Mondtal. Der Wind hat in diesem Tal erstaunliche Gebilde aus den Felsen herausmodelliert. Bei der Fahrt durch das 25 km lange und 10 km breite Becken fühlt man sich wie in einer geologischen Achterbahn.
30 km weiter nördlich erreicht man die Talampaya-Schlucht. Die bis zu 130 m hohen Sandsteinwände, die den antiken Säulen gleichen, haben hier Formationen wie „das Kastell“ oder „die Kathedrale” entstehen lassen. Die Schlucht ist auch das zu Hause des Kondors sowie von Klapper-und Korallenschlangen.
Die Calchaqui-Täler bilden eine 300 km lange Tälerkette, die von Santa Maria bis zum Quellgebiet des Rio Calchaqui reicht. Die Strecke führt durch eine einzigartige Landschaft mit verschiedensten Vegetationsformen und malerischen Städtchen, wie z.B. Santa Maria sowie der Ruinenstätte Quilmes, dem Parque de los Menhires, einem Steingarten von 114 ritzgezeichneten indianischen Granitsäulen der alten Tafi-Kultur und den Winzerort Cafayate.
Salta ist eine sehenswerte Stadt, bekannt ist sie allerdings vor allem als Abfahrtsort des Tren a las nubes, des„Zuges in die Wolken”. 3200 m Höhenunterschied sind zu überwinden. Im Zickzackkurs und über Viadukte erreicht man am Ende der abenteuerlichen Zugfahrt den Ort San Antonio de los Cobres in 3775 m Höhe.
Die Natur Nordpatagoniens ist einmalig. Äußerst reizvoll ist das mit dichten Bergwäldern bewachsene Hinterland Bariloches. Mögliche Ausflugsziele von hier aus sind der Cerro Catedral, Südamerikas größtes Skigebiet, das verwunschene Tal Valle Encantado oder der wunderschöne Gebirgsort San Martín de los Andes. Der kleine unscheinbare Ort Bajo Caracoles ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Cueva de los Manos zu besuchen, wo man eine der besterhaltenen Wandmalereien alter Kulturen fand. Besonders schön ist der Canyon im Abendlicht, wenn sich die Steine rötlich färben.
Das Monumento Natural Bosques Petrificados ist eine bizarre Landschaft um die Laguna Grande. Der nächste Ort ist Fritz Roy, in dem vor 150 Jahren der Wald durch die Asche eines Vulkanausbruchs bedeckt und durch einen langwierigen Prozess versteinert wurde. Die Baumstämme mit einem Durchmesser von 3 m sind zum Teil bis zu 35 m hoch!
El Calafate am Lago Argentino ist bester Ausgangspunkt, um den Nationalpark Los Glaciares zu besuchen, der zu den Haupttouristenattraktionen des Landes zählt. Etwa 40% sind mit ewigem Eis bedeckt. Der Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt ist unbeschreiblich! Zu den Hauptattraktionen des Parks zählen der Perito Moreno Gletscher mit seinen vielen Wandermöglichkeiten, der Upsala Gletscher, der wohl bekannteste Gipfel und beliebtes Kletterparadies Fritz Roy und der Ort El Chaltén am Fuße des Fritz Roy.
Zum Abschluss des Argentinien-Trips sollte man sich Feuerland gönnen, das über eine extrem vielfältige Tier- und Pflanzenwelt verfügt. So kann man an den Küsten See-Elefanten, Pinguine, Seelöwen, Robben, Delfine und Wale beobachten. Die südlichste Stadt der Welt und wichtigster Ausgangspunkt der Provinz Tierra del Fuego ist Ushuaia.
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