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Selva
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San Juan Chamula
Von San Cristobál de las Casas sind es nur 10 km bis zu diesem Indianerdorf und auch die ein oder andere Reisegruppe mit dem Bus findet hier her. Wer sich ein Indianerdorf mit Tippis und so vorstellt, liegt total falsch: das Dorf besteht mehr oder weniger aus Wellblechhütten und einem Marktplatz vor der Kirche. Du solltest auf keinen Fall Fotos von den Einwohner machen – das gilt als Beleidigung. Die Kirche selbst kann besichtigt werden und ist ein irrer Mix aus Katholizismus (Heiligenverehrung) und Schamanentum. Ich würde nicht noch mal dort hingehen, weil ich mir wie ein Eindringlich dort vorkam.
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stella
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Bräuche der Indio-Familien
Wenn du nach San Juan Chamule kommst, solltest du dort auf jeden Fall in die kleine Dorfkirche gehen. Dort halten die Indio-Familien ganz traditionell ihre Andchten, was wirklich sehr interessant ist. Natürlich solltest du dich dort möglichst leise und unauffällig verhalten, damit sie dabei nicht gestört werden. In der Kirche gibt es keine Bänke, auf dem Boden liegen nur Zweige und alles ist voller Kerzen und riecht nach besonderen Kräutern. Als ich dort war, wurde gerade ein Huhn geopfert, was anscheinend öfter passiert. Ganz im Kontrast zu diesen traditionellen Bräuchen trinken die Einheimischen dabei aus Cola-Dosen, was wirklich ein komisches Bild abgibt. Zu beachten ist, dass in dieser Kirche nicht fotografiert werden darf.
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stella
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echte Traditionen
San Juan Chamule ist ein kleines traditionelles Dorf in Chiapas, in der Nähe von San Cristobal de las casas. Die dort lebenden Chamula-Indianer tragen noch richtige Trachten und verkaufen ihre selbstgemachten Webereien auf dem Markplatz vor der Kirche. Was mir an diesem Dorf sehr gut gefallen hat, ist, dass das Ganze gar nicht so sehr auf Tourismus ausgerichtet ist. Als Tourist wird man von den Dorfbewohnern nicht wirklich beachtet und die Händler versuchen auch nicht so stark wie in anderen Städten, einem etwas zu verkaufen. Man hat eher das Gefühl, geduldet zu werden, was ich persönlich aber sehr angenehm fand, da man so mal einen Einblick in das Leben dieser Menschen bekommt.
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