Reiseinfos Mali
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Mali - Reiseinfos
Das Jahr ist in 3 Haupt-Klimazeiten unterteilt: Von November bis Februar angenehm warm und trocken, von März bis Mai heiß und trocken und von Juni bis Oktober feuchtwarm und regnerisch. Dies kann genauer unterteilt werden: Im Norden ist der Januar mit Temperaturen zwischen 10 bis 20°C kühler als der Süden mit ca. 20 bis 25°C. Der Sommer ist im Norden recht niederschlagsarm, was zu einem ariden Klima führt und es herrschen Temperaturen von um die 30 bis über 35°C. Im Süden wiederum ist der Sommer niederschlagsreicher und die Temperaturen ähneln denen des Nordens (20 - 25°C).
Währung:
In Mali ist die Hauptwährung der Franc de la Communauté Financière d'Afrique ( CFA-Franc ). 1 EURO entspricht in etwa 655, 957 CFA-Franc. 1 CFA-Franc sind 100 Centimes. EURO werden oft akzeptiert, allerdings nicht bei kleineren Einkäufen. Traveller Checks kann man an Banken umtauschen, wo man viel Geduld mitbringen sollte. Kreditkarten kann man nur in einigen internationalen Hotels im Landesinneren oder in der Hauptstadt Bamako benutzen. Dies sollte man am besten beim Aussteller der jeweiligen Kreditkarte nachprüfen.
Gesundheit:
Vor Ort ist die medizinische Versorgung in vieler Hinsicht mangelhaft, u.a. durch fehlende Medikamente. Deswegen muss man unbedingt rechtzeitig vor Antritt der Reise den Hausarzt wegen nötiger Impfungen konsultieren und sich um einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung kümmern. Für nähere Informationen sollte man sich bei seiner jeweiligen Krankenkasse informieren.
Generell wird eine Hepatitis A-Schutzimpfung empfohlen, da sowohl Hepatitis A als auch B vorkommen. Die Hepatitis B- und die Tollwut-Impfungen werden nur Rucksacktouristen, Kindern und Besuchern mit längerem Aufenthaltswunsch empfohlen.
Wasser sollte nur aus geschlossenen Flaschen getrunken und Eiswürfel vermieden werden.
Besonders eindringlich ist darauf hinzuweisen, keine Infektionsrisiken für das HIV-Virus (AIDS) einzugehen, d.h. vor allem keine unsauberen Spritzen oder ähnliches zu benutzen und sich bei Sexualkontakten gut zu schützen. Auch Malaria stellt eine große Gefahr dar.
Sicherheit:
Die Sicherheitslage Malis hat sich seit Mai 2006 durch erneute Aktivitäten ehemaliger Rebellen wieder verschärft. Es wird vor bewaffneten, grenzüberschreitenden Überfällen auch auf Reisegruppen in nördlichen Gebieten Malis gewarnt. Ausnahmen sind die Städte Timbuktu und Gao. Es wird auch von Reisen in die Region Sikasso abgeraten wegen der derzeitigen instabilen Lage der benachbarten Elfenbeinküste.
Generell ist davor zu warnen, Wertstücke in der Öffentlichkeit zu tragen und Frauen sollten sich den Sitten eines moslemischen Landes angemessen kleiden.
Straßen befinden sich oftmals in schlechtem Zustand und man sollte Überlandautofahrten bei Dunkelheit vermeiden wegen der Gefahr von Überfällen und des hohen Unfallrisikos. Außerdem sollte man im Innenstadtgebiet Bamakos lieber auf Spaziergänge im Dunkeln verzichten.
Aber zur Beruhigung: Die meisten Besuche nach Mali verlaufen problemlos, nichts desto trotz sollte man sich an die Hinweise des Auswärtigen Amtes halten und sich regelmäßig über neue Ankündigungen informieren.
Sprachen:
Amtssprache ist Französisch, am meisten wird allerdings Bambara gesprochen.
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