|
marcus77
|
Die Riesendüne
Nach einem Bad in der Ostsee am frühen morgen, mietete ich mir ein Fahrrad und erkundete diesen riesigen Kilometer langen aber sehr dünnen Landstreifen. Dieser ist mit dichten Kiefern, die in der warmen Sommersonne einen herrlichen Duft verströmten bewachsen. Hier und da ragen riesige Dünen, woraus die Nährung entseht empor. Eigentlich wollte ich noch zur Grenze der russischen Exklave Königsberg fahren, ließ es dann aber und schaute mir den Sonnenuntergang über der Ostsee, die hier Westsee heist an.
Mehr
|
|
marcus77
|
Auf nach Litauen
Am nächsten Morgen nach einer geruhsamen Nacht, packte ich mein Zelt zusammen und machte mich auf den Weg zurück nach Riga. Unterwegs machte ich noch für zwei Stunden halt in einem Wildpark, in dem Bären, Wölfe und urig aussehende Bisons zu sehen waren. Am Rigaer Busbahnhofe kaufte ich mir dann ein Ticket in zur lithauischen Stadt Memel. Nachmittags angekommen, genehmigte ich mir erstmal eine Pizza und setzte danach über auf die kurische Nährung und fuhr mit dem Bus nach Nida.
Mehr
|
|
marcus77
|
Malerisches Fischerdorf am Haff
Nida ist ein kleines Fischerdorf am südlichen Ende des litauischen Teils der Kurischen Nehrung. Hier hatte für eine gewisse Zeit sogar Thomas Mann gewohnt. Ihr könnt hier sowohl sein Haus als auch das für ihn gwidmete Museum besichtigen. Die Holzhäuser in Nida sind sehr schön renoviert und mit aufwendigen Giebeln verziert. In den meisten Häusern gibt es Zimmer zu vermieten. An allen Strassenecken stehen Fahrradvverleiher, sodass ihr auf gesunde Weise die Kurische Nehrung erkunden könnt. Am Hafen sind Schiffstouren angeschlagen, bei denen alte deutsche Siedlungen angesteuert werden.
Mehr
|
|
Pingu
|
Campingplatz in Nida
Der Campingplatz liegt am südlichen Ende des Ortes Nida. Dafür aber nicht auf der Hauptstraße fahren, denn diese führt nur zur Grenze. Der Campingplatz ist ausgeschildert und liegt in Richtung Düne kurz vor dem Wanderparkplatz, der auf einer Anhöhe angelegt ist. Da es sich um den einzigen und auch gut besuchten Campingplatz auf der Halbinsel handelt, ist der Preis leicht überhöht. Als Gegenleistung erhält man aber moderne sanitäre Einrichtungen und einige Stellplätze für Wohnmobile, die sich um das Rezeptionsgebäude herum befinden. Zudem gibt es eine Zeltwiese und eine kleine Sportanlage, leider mitten zwischen den Parzellen. Der Platz ist recht eng gehalten.
Mehr
|
|
Pingu
|
Nida allgemein
Die südlichste Stadt auf dem litauischen Abschnitt der Kurischen Nehrung heißt Nida. Sie sieht sehr skandinavisch aus und ist zum Spazieren gehen urgemütlich. Am Ortsende, praktisch als letztes Gebäude vor der legendären Düne, gibt es einen Campingplatz. Dieser ist für litauische Verhältnisse aber schon relativ teuer. Am anderen Ortsende gibt es einen schönen Wald, in dem man lange bis zum Leuchtturm spazieren kann. In Nida selbst ist der Besuch des Thomas-Mann-Hauses Pflicht. Der Schriftsteller lebte dort drei Jahre lang und heute ist in dem kleinen Holzhaus ein Museum über sein Leben untergebracht.
Mehr
|
|