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markuslebt
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Fahrradtaxi
In Malawi ist die industrielle Revolution ja noch nicht so wirklich angebrochen, und die einzigen modernen Autos die hier herumfahren, gehören entweder zu einer der vielen westlichen Hilfsorganisationen (die Regel), oder aber reichen Bürgern die einen wirklich guten Job haben (die Ausnahme). Ein malawisches Auto wird in der Regel von Gummiriemen und Schweissnähten zusammengehalten. Aber für kurze Distanzen gibt es ja das Fahrradtaxi ! für etwa 25 Kwacha kann man eine kleinere Strecke auf dem gepolsterten Gepäckträger eines Fahrrades Platz nehmen, und ab geht die Post !
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markuslebt
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Mzuzu
Mzuzu ist der Name der lästigen Moskitos, die in Malawi jeden beissen, egal ob er Chechewa, Tumbuka oder Englisch spricht... so heisst auch eine Stadt im Norden des „warmen Herzen Afrikas“ wie sich Malawi gerne selbst bezeichnet. Im Februar 2005 als wir 2 Wochen in Mzuzu waren auf der dortigen ywam base (einer kleinen Missionsstation), durfte ich einige Zeit in Mzuzu weilen. Leider war ich ganztägig stark mit christlichem Programm beschäftigt, und kann im Grunde nicht viel dazu sagen wie die Leute dort leben. Direkt neben uns war eine Tischlerei wo Möbel hergestellt wurden. Es wird geklaut, was nicht niet und nagelfest ist. Als wir dort ankamen gab es nur drinnen fliessend Wasser, draussen war der Wasserhahn geklaut worden. Wir mussten erst eine Leitung legen und anschliessen. Wer in Malawi nicht mehrere Liter pro Tag trinkt, wird schon bald krank werden (Malaria zb.).Wir installierten auch elektrisches Licht unter unserem Vordach wo wir 3 mal am Tag assen. Livin on a prayer... in Afrika bleibt oft keine andere Möglichkeit, aber genau das macht ja den Reiz aus, dass bei all der Armut Dinge bewahrt wurden, die wir in Europa längst verloren haben...
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