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Anne_S
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Sinkhole Cave Garden und Multicultural Festival
Als ich einen Ausflug nach Mount Gambier gemacht habe, haben wir uns in der Stadt das Sinkhole im Cave Garden angeschaut. Das ist ein eigentlich kleiner Park in der Stadt und man kann die Treppen runter in das Loch steigen. Dort ist es plötzlich sehr kalt und die Vegetation wechselt schlagartig. Wohl eine der interessantesten Attraktionen in Mount Gambier, denn allzuviele gibt es sowieso nicht, außer natürlich den Blue Lake. Als wir in der Stadt waren, fand gerade zufällig das Blue Lake Multicultural Festival im März statt. Hier spielten veschiedene Bands und es gab Essen aus verschiedenen Ländern. Der Eintritt war sehr niedrig und hier kamen viele Familien mit Kindern, aber auch sonst viele Einwohner aus Mount Gambier. Für mich war das Festival eine willkommene Abwechslung zum Sightseeing.
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LUK80
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Blue Lake: Mt. Gambier
Im Grunde gibt es nur eine Sehenswürdigkeit in Mt. Gambier und zwar den Blue Lake. Eigentlich besteht der Blue Lake aus drei Kratern von denen zwei mit Wasser gefüllt sind. Die Krater befinden sich etwas außerhalb der kleinen Stadt und sind durch ihre natürliche Schönheit, eingebettet in eine faszinierende Landschaft auf jeden Fall ein Besuch wert. Auch wechselt der Blue Lake seine Farbe je nach Jahreszeit im australischen Herbst, Winter und Frühling, also von März bis November gleicht die Farbe das Sees mehr einem Grau. In der restlichen Zeit wechselt die Farbe zu einem tiefen Blau das dem 85 Meter See seinen Namen gab. Es ist möglich Bustouren zu unternehmen die vom Zentrum in Mt. Gambier zu den Seen Fahren. Die Krater sind umgeben von Wanderwegen die durch Wildtierparks und Grillareas führen. Auch ist es möglich Touren zu der Engelbrecht Cave zu buchen, die sich in einem der Krater befindet. Die Engelbrecht Cave ist ebenso ein beliebter Tauchplatz für Taucher die es sich zu trauen in völliger Dunkelheit und Höhlen zu tauchen. Dabei ist allerdings zu sagen, dass ein erfahrener Führer für solch einen Tauchgang un am biegbar ist und auf jeden Fall gebucht werden sollte. Die australischen Unterwasserhöhlen zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch Strömungen miteinander verbunden sind und einen unerfahrenen Taucher leicht zu nicht gewollten Platzen treiben.
Es ist zu empfehlen die Krater auf eigene Faust zu erkunden, Auf jeden Fall dann, wenn man sich einen längeren Fußmarsch zu traut. Man verlässt die Stadt einfach in südwestlicher Richtung. Wenn man merkt das mein leicht bergauf geht und eine Anhöhe vor sicht sieht, kann man sich sicher sein, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet. Sobald man die Häuser hinter sich gelassen hat trifft man auf einen ungeteerten Fußweg der einen über einen Kamm weiter aufwärts führt. Zu beachten ist hier, dass im Frühling bei der Brütungszeit der Vögel Vogelangriffe keine Seltenheit sind. Besonders ein Vogel namens Marry McPie tut sich bei diesen Attacken ganz besonders gut hervor und fliegt mit lautem Gekrächze im andauernd dicht an den Köpfen der Wandernden vorbei. An den Kratern angekommen kann mein einen Rundweg laufen und sich zurück in die Stadt begeben. Gut ist ein Aufbruch früh am Morgen um den anderen Touristen zu entgehen, so fern man Wert auf Selbständigkeit legt.
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LUK80
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Mt. Gambier
Mt. Gambier ist das Zentrum Süd Südaustraliens. Direkt an der Grenze Zu dem australischen Staat Victoria gelegen, bietet die Stadt einen Idealen ersten oder letzten Stop auf einer Rundreise in Süd Australien. Auch bemerkt man hier die unglaubliche Größe Australiens, da die Uhren im wahrsten Sinne des Wortes anders Tippen. An der wenige Kilometer entfernten Grenze wechselt die Zeit von der East Coast zu der Central Australian Time Zone.
Viele Motels und Hotels bieten Übernachtungsmöglichkeiten in Mt Gambier. Wenn man einen ganz besonderes flair für die Nacht sucht, sollte man sich für das Backpacker Hostal the Jail entscheiden. Übernachtet wird in Mehrbettzimmern. Tatsächlich ist The Jail, das Gefängniss, ein altes Gefängniss, dass nach dem Ende der Nutzung für Gefangene zu einem Hostal umgebaut wurde. Dicke Steinmauern und trennen die Schlafenden von der Außenwelt und schwere Eisentüren führen in den Innenhof um den sich die Gefängniszellen gliedern. Zu dem Hostal gehört auch eine weitläufige Küche und ein Partyraum. Das schlechte ist allerdings, dass organisierte Touren auf ihrem Weg zwischen Melbourne und Adelaide oft in the Jail stoppen und sich das Backpackerhostal in eine Party Zone verwandelt, die einem dann den Schlaf und den letzten Nerv rauben kann. Auch wird the Jail häufig von organisierten Bustouren vor gebucht. Dadurch läuft man als single Traveller gefahr nach wenigen Tagen aus dem Hostel geworfen zu werden, weil man Jugendgruppen platz machen muss.
In Mt. Gambier lohnt es sich aber so oder so nicht wirklich länger als zwei Nächte zu bleiben. Die Stadt hat nicht wirklich spektakuläre Orte zu bieten und es hängt wohl eher von den Läuten ab die man trifft um das Leben spannend zu finden. Es gibt zwar einige Pubs die sich meist unter den Motels befinden, diese sind allerdings nicht wirklich einen Besuch wird, außer wenn man wehrt legt sein Bier mit halb betrunkenen Road Train Fahrern zu sich zu nehmen, was oftmals zwar eine wirklich spannende Erfahrung sein kann und man viel über geheime Orte in Australien erfährt. Es kann aber auch sein, dass solche Begegnungen in das Gegenteil umschlagen und einem erklärt wird warum die Ureinwohner in Australien nicht nach Australien gehören und wie diese nur das Land mit seinen Ressourcen ausschöpfen, die Städte verschmutzen und die Kriminalitätsrate in die Höhe treiben.
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