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Zordana
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Refuge Pierre á Berard
Ein absolut schnuckeliges Hüttchen. Ein besonderer Service: es werden Taschenlampen verliegen. Ansonsten: Waschbecken in der Toiletten, ansonsten nur Outdoor-Waschgelegenheiten. Essen ok, man wird satt. Guter einfacher Tischwein. Alpiner Lesestoff und um 22.00 h Bettruhe. Was sollten wir auch sonst tun? Wir waren hundemüde und knocked out. Beim Abstieg nicht die Gaststätte bei den Cascades de Pierre à Verard auslassen. Liegestühle, Omlette und Höhlenbesichtigung sind hier vorzufinden. der Rest zurück nach Montroc ist ein Kinderspiel. Viel Spass!
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Zordana
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Mont Buet und Refuge Pierre á Berard
Also, wer zum Mont Buet möchte sollte früh loskommen. Wir sind nur am Pass an diesem Berg vorbei gelaufen und hatten im Nebel schon genug Mühe uns in den Steinfeldern zu orientieren. Dieser Pass ist sowieso erstaunlich : es verändert sich nicht nur das Klima sondern auch das Gestein innerhalb von ein paar hundert Metern. Hinzu ganz feines Geröll, abwärts weißes ausgewaschenes Granit oder was auch immer. Sehr schön bestimmt ohne Nebel und ohne Gemsen die ständig über unseren Köpfen Steine losgetreten hatten die dann an uns vorbei gekullert sind. Aber wie gesagt: wir hatten ja nix gepachtet.
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Zordana
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Refuge Moede Anterne.
Als wir endlich den Pass erreicht hatten war es noch ein weiter Weg zum Refuge. Aber es gab noch andere Schafe. Die mussten aber nicht 800 Meter ins Tal runter und auf der anderen Seite wieder hoch. Aber: hier trafen wir für die nächsten 4 Stunden auf einmal keine Menschenseele. Ich weiß, dass man normalerweise eine Karte bei sich hat um diese Dinge abzusehen, es war jedoch ein spontaner Entschluss aus unserer Karte "herauszuwandern" weil uns eben die T.M.B. zu bevölkert war. Hier gibt es kein Bier zu trinken, sondern Kunsthandwerk. Das behauptete zumindest das Label auf der Flasche. Verglichen mit der vorigen Hütte war das Essen solala, die Betten aber einladender weil in 5-er-Zimmern.
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Zordana
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Col Le Brévent
Also, den Wecker bitte früh stellen, morgen gibt es eine wirklich heftige Strecke, was Entfernung und Höhenmeter angeht. Was wir vorher nicht wußten!!! Wir Flachlandtiroler haben eben mal wieder auf die Stundenangaben vertraut, die im Refuge angegeben waren um zur nächsten Hütte zu gelangen. Haben diese Menschen vielleicht Sprungfedern unter den Schuhen, oder packe ich nach den ganzen Jahren immer noch falsch (zu schwer) meinen Rucksack?
Auf jeden Fall ist es bis zum Col Le Prévent nur mäßig schön, so wie halt mit Liften zugebaute Skigebiete im Sommer aussehen, aber man hat ständig einen Klasseblick auf den Mont Blanc.
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Zordana
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Hütte La Flégère
Hier ist die Hölle los. Der sogenannte Ort bezeichnet nicht nur das Refuge sondern auch die Gondelstation die von Chamonix aus hier herauffährt und im Viertelstundentakt Menschenmassen ausspuckt. Naja, wir haben die Gegend schließlich nicht gepachtet, aber rund um den Klettersteig war es etwas ruhiger.
Die Hütte, die etwas unterhalb liegt, hat eine tolle Verpflegung, ist eine private Hütte mit einem Riesenmassenlager unterm Dach und kleineren Lagern im ersten OG. Aber sie hat trotz Blick auf das rummelige Tal von Chamonix etwas uriges.
Und das Essen! Ich kenne solche Hütten nicht von meinen bisherigen Wanderungen, die wirklich so leckere und vor allem liebevoll zubereitete 4 Gängemenues anbieten, nix von wegen Dosenpfirsichen zum Nachtisch! Erstmal gab es pro Person 3 großzügig proportionierte Käsesorten, danach hatte man die Auswahl von verschiedenen süßen Desserts, und dann halt noch ein Kaffee dazu. Aber naja, wir sind ja in Frankreich und man lebt nur einmal.
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Zordana
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Eisenleitern mit Ausblick
Wenn man es geschafft hat in dem kleinen Örtchen Montroc einen Parkplatz zu finden für mehrere Tage kann man entspannt in eine abwechslungsreise 3-Tageswanderung starten. Zuerst folgten wir dem Wegweiser Trélechamp und dem Tagesziel "La Flégère". Diese Tagestappe ist Teil der sehr populären Rundwanderung "Tour de Mont Blanc"(T.M.B.).
Man sieht schon zu Beginn einige Gletscher des Mont Blanc aus der Ferne aber eigentlich waren wir eher damit beschäftigt uns an Eisenseolen und an Geländern festzuklammern, denn dieser Weg ist stellenweise ein einfacher Klettersteig, den man ohne Ausrüstung machen kann.
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