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Spukhaus
Auf dem Weg von der Marina kommt man, vielleicht zwei Km vor dem Dorf, an einem einsam stehenden Haus vorbei. Es ist relativ gross, an einer Ecke sogar dreistöckig und wirkt abweisend und etwas angegammelt. Zur Strasse hin wird der Zugang durch Tor und Zaun versperrt. Nun erzählt man sich, dass es in diesem seit langen unbewohnten Haus spuken soll. Mehrere Leute wollen einen Schatten bzw. einen Geist hinter den Fenstern gesehen haben. Wer es also mal ausprobieren möchte?
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Montegiordano Paese
Von der Marina ins Dorf selbst sind es nur einige Km, aber es geht ziemlich steil in die Berge hinauf. Touristisch ist der Ort überhaupt nicht erschlossen, obwohl er mit seinen kleinen Gassen durchaus pittoresk ist. Ein Höhepunkt ist die mittelalterliche Dorfkirche, auch wenn es ein wenig Glückssache ist, ob sie gerade zu besichtigen ist. Auf alle Fälle sollte man abends beide Bars des Ortes besuchen und den lokalen Kräuterschnaps probieren. Doch Vorsicht, der Rückweg ist kurvig!
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La Madonnina
Seit einiger Zeit gibt es im Mai in der Marina etwas Besonderes zu Ehren der Jungfrau Maria. Eine Statue der Madonnina geht von einem Ende des Ortes zum anderen in mehreren Stationen auf Wanderschaft. Die diversen Stellen für die Statue werden von älteren Damen, die schon mehrere Tage vor ihrer Ankunft fürchterlich aufgeregt sind, festlich geschmückt. Die Zielorte liegen teilweise an einer Strassenecke oder in einem Vorgarten, und es wird gewetteifert, wer seine Ecke am Schönsten gestaltet hat. Dort finden dann auch nach der jeweiligen Prozession die entsprechenden Messen statt.
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Umgehungsstrasse
Durch den oberen Teil der Marina führt die Küstenstrasse, die die einzige durchgehende Verbindung nach Süden ist. Um die Anwohner zu entlasten, wurde von der Provinzregierung beschlossen, eine Umgehungsstrasse durch die umliegenden Berge zu bauen. Diese wurde auch nach längerem Hinundher fertig gestellt. Allerdings wurde kurz vor der offfiziellen Übergabe festgestellt, dass die Breite des Tunnels dummerweise nicht den nationalen Standards entspricht, und er deshalb nicht befahren werden darf. Man sieht also eine interessante süditalienische Bauruine. Wer hat daran verdient?
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Grafitti
Etwas Ungewöhnliches, zumindestens für die Region, gibt es aber doch in der Marina. Eine regionale Kulturinitiative organisiert Veranstaltungen für junge Leute und ein augenscheinliches Resultat kann man am Südende des Ortes an der Verbindungsstrasse vom Strand zur Hauptstrasse finden. Dort haben Sprayer einige dutzend Werke von teilweiser ziemlicher Grösse verewigt. Die Qualität der Bilder ist oft ziemlich hoch, es soll aber auch eine Reihe von Sprayern aus anderen Teilen des Landes teilgenommen haben.
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Beachbar
Am südlichen Ende der Promenade liegt die einzige echte Beach-Bar. Sind wird von ein paar jungen Leuten betrieben und man bekommt in entspannter Atmospäre alles, was man am Strand so braucht. Die Cocktails sind prima, die Panini lecker und das alles zu günstigen Konditionen. Am Wochenende wird länger gefeiert, wenn DJs auflegen. Tanzen am Strand, was will man mehr. Wer genug vom Strand und Meer hat, setzt sich einfach schräg gegenüber auf die Terrasse eines Restaurants.
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Strandpromenade
Die Marina selbst ist ziemlich klein, ca. 1500 Einwohner, und hat ausser einem alten Schiffsanker keine klassischen Sehenswürdigkeiten zu bieten, aber dafür eine Strandpromenade wie im Bilderbuch: Sehr gepflegt, mit Palmen und einem sehr blauen und klaren Meer dahinter. Fast anliegend sind kleine zweistöckige ehemalige Fischerhäuschen, von denen einige auch vermietet werden. Der lange Strand besteht zwar nur aus Steinen, es liegt sich dennoch gut. Hier kann man Seele baumeln lassen.
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Fisch essen
Ein wenig vor dem nördlichen Ortseingang von Montegiordano Marina fährt man ein paar Kehren den Berg hinauf und schon ist man am Restaurant „Due Scogli“ angelangt. Dort gibt es alles, was das Herz begehrt. Die Pizza ist schon gut, aber die eigentliche Stärke ist Fisch. Wenigstens sollte man den deliziösen Vorspeiseteller kosten, der Fisch und Meeresfrüchte nach regionaler kalabresischer Art bietet. Ebenfalls nicht zu verachten ist auch der atemberaubende Blick von der Terrasse über den Golf von Tarent.
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