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Reiseinfos Kenia

4.0 stars

Kenia - Reiseinfos



Reisezeit
Die beste Reisezeit ist von Mitte Dezember bis Anfang März und von Juli bis September.
Währung
Die Währung in Kenia ist der Kenia-Schilling (KSh, KES) mit 100 Cents. Banknoten gibt es zu 1000, 500, 200, 100 und 50 KSh und Münzen mit 20, 10, 5 und 1 KSh. Der Wechselkurs beträgt 1 € = 97,31 KSh (April 2008).  In den größeren Banken, Wechselstuben und in zum Geldwechsel autorisierten Hotels kann man Geld umtauschen. Ein Umtausch muss in einem Devisenformular bestätigt werden. Vor Schwarzhändlern sollte man sich hüten. Solcher Geldtausch wird streng bestraft. In den Banken an den internationalen Flughäfen von Nairobi und Mombasa ist Geldwechsel an 24 Stunden täglich möglich. Die gängigen Kreditkarten werden von vielen Hotels und Restaurants, aber auch Safariveranstaltern akzeptiert. Bankautomaten in den größeren Banken zum Abhebern von Bargeld sind in den Städten vorhanden. Reiseschecks, die man am besten in US-Dollar ausstellen lässt, können in Banken eingetauscht werden.
Gesundheit
Impfungen gegen Gelbfieber und Cholera sind bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben und neben dem Schutz gegen Typhus, Paratyphus sowie Malaria in jedem Fall ratsam. Kenia ist selbst Gelbfieber-Infektionsgebiet, weshalb eine Impfung sehr zu empfehlen ist. Da die Impfung gegen Cholera in Ihrer Wirksamkeit umstritten ist, sollte man vor Antritt der Reise rechtzeitig mit einem Arzt darüber sprechen. Malaria tritt landesweit in allen Gebieten unter 2500 Meter Höhe auf, auch in Touristenresorts und Städten. Es handelt sich größtenteils um die gefährliche Form Plasmodium falciparium (Malaria tropica), von der sogar schon Resistenzen gemeldet wurden. Eine medikamentöse Prophylaxe ist dringend erforderlich.
Bei Langzeitaufenthalten und engem Kontakt zu Einheimischen sollte man sich gegen Hepatitis A und Hepatitis B impfen lassen. Ärztlichen Rat einzuholen ist zu empfehlen, wenn es um eine eventuelle Impfung gegen Hepatitis B für Kinder und Jugendliche geht. Kenia gehört zum endemischen Meningitis-Gürtel, in dem die so genannte „epidemische Hirnhautentzündung“ (Meningokokken-Meningitis) vorkommt, vor allem im Grenzgebiet zu Uganda. Auch hier sollte man über eine Schutzimpfung nachdenken.
Im Süden des Landes sind Pestfälle aufgetreten. Schutz kann sein, sich vor Flöhen und Ratten zu hüten, indem man die Wäsche häufig wechselt und sich von bereits Erkrankten fern hält. Wer sich in Pestgebieten aufhalten will – oder muss – sollte vorbeugend Antibiotika einnehmen. Bei Kindern und Jugendlichen sollte man auf Impfschutz achten. Eine gründliche Kleider- und Körperhygiene ist auch aufgrund des Fleckfieberrisikos besonders wichtig, das von Kleiderläusen übertragen wird. Sehr wichtig ist ein guter Insektenschutz und hautbedeckende Kleidung nicht nur gegen die Malaria übertragenden Mücken, sondern auch, um sich gegen das ebenfalls durch Mücken übertragene Dengue-Fieber und Filariose zu schützen, außerdem gegen Zecken, die Borreliose übertragen.
Auch gegen die im Norden in den halbtrockenen Gebieten vorkommenden, Leishmaniose übertragenden Schmetterlingsmücken muss man sich schützen. Zudem besteht ein ganzjähriges Risiko des landesweit auftretenden Zeckenbiss-Fiebers, ein wirksamer Insektenschutz ist wichtig, vor allem beim Aufenthalt im Westen des Landes. Ein weiteres Gesundheitsrisiko können Bilharziose-Erreger sein, die landesweit in Flüssen und Teichen vorkommen. In Binnengewässern sollte man das Baden und Schwimmen vermeiden. In Kenia ist HIV/AIDS weit verbreitet und es ist deshalb besonders wichtig, jegliche Infektionsmöglichkeiten zu vermeiden. Fledermäuse, Waldtiere, Katzen und Hunde können Tollwut übertragen. Ist man gebissen worden, sollte schnellstens ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Darminfektionen stellen ein großes Gesundheitsrisiko dar, weshalb eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene ratsam ist. Trinkwasser sollte stets abgekocht werden, auch das Wasser zum Zähneputzen, oder man greift auf Wasserflaschen zurück. Auf Eiswürfel in Getränken sollte man verzichten. Milch ist häufig nicht pasteurisiert und sollte nur abgekocht genossen werden. Milchprodukte, bei denen man nicht sicher ist, ob sie aus pasteurisierter Milch hergestellt worden sind, sollte man meiden, ebenso Mayonnaise und rohe Salate sowie ungeschältes Obst. Gemüse, Fisch und Fleisch sollte man nur gut durchgegart verzehren. Zu warnen ist generell vor dem Verzehr von Lebensmitteln auf Märkten oder aus Straßenrestaurants. In der Zentralprovinz, wo sich mehrere Nationalparks befinden, sind heftige Vergiftungen mit einem durch Schimmelpilze gebildeten Gift, dem Aflatoxin, das sich auf Mais befinden kann, vorgekommen. Dieses Gift ist hitzebeständig. Deshalb sollte man auf den Verzehr von Gerichten aus Mais verzichten.
Die medizinische Versorgung auf dem Lande und in den Städten wie Mombasa und Nairobi ist nicht mit dem europäischen Standard zu vergleichen. Für Touristen wird eine besondere Mitgliedschaft im „East African Flying Doctors“ Service angeboten, damit man auf Safaris diesen fliegenden Ärztedienst in Anspruch nehmen kann. Wegen der vielfältigen Gesundheitsrisiken und der mangelhaften medizinischen Versorgung sollte man auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung einschließlich einer Rückholversicherung abschließen.
Sicherheit
Die Kriminalitätsrate in Kenia ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht mehr allein – und möglichst gar nicht – nach draußen gehen, keinerlei Wertsachen mit sich tragen und sich möglichst einfach kleiden. Nicht nur an einsamen Stränden, sondern auch in den Städten Nairobi und Mombasa ist von Nachtspaziergängen dringend abzuraten. In Nairobi gibt es Stadtviertel, die man selbst bei Tage meiden sollte (z. B. Machakos Bus Terminal, Tom Mboya Street, River Road). Im Norden und Nordosten Kenias sollte man besondere Vorsicht walten lassen, da hier häufig bewaffnete Überfälle stattfinden. Auch bei der Fahrt über Land mit einem Mietwagen ist größte Vorsicht geboten. Es kommen Raubüberfälle auf Touristen vor, zum Teil auch unter Wegnahme des Fahrzeugs („Car Jacking“). Das kann einem allerdings auch in Nairobi, Mombasa und anderen Städten passieren. Außerdem besteht die Gefahr terroristischer Anschläge; vor allem beim Besuch touristischer Sehenswürdigkeiten und westlicher Einrichtungen, an religiösen Stätten und auf öffentlichen Plätzen ist besondere Wachsamkeit geboten.
Wer allein, d. h. ohne eine Reisegruppe die Nationalparks besuchen möchte, sollte vorsichtig sein und nur in den Lodges oder auf den bewachten Campingplätzen übernachten. Man sollte sich vor Ausflügen im Hotel nach der aktuellen Sicherheitslage erkundigen. Bei Fahrten über Land mit Bussen oder den so genannten Matatus (Kleinbusse) kann es aufgrund der mangelnden Verkehrssicherheit der Fahrzeuge, Übermüdung der Fahrer oder überhöhter Geschwindigkeit zu schweren Unfällen kommen. Bei Fahrten mit einem Mietwagen sollte man sich, wenn möglich, einem bewachten Konvoi anschließen, auf jeden Fall aber die Tour so planen, dass man noch bei Helligkeit sein Ziel erreicht. Der dabei teils schlechte Straßenzustand sollte berücksichtigt werden.
Einreisebestimmungen
Deutsche, Schweizer und Österreicher sowie Bürger aller anderen EU-Länder müssen auch bei Aufenthalten von unter 30 Tagen ein Visum vorweisen. Außerdem muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein. Für Kinder gelten die gleichen Regelungen. Für Bürger der EU-Länder und der Schweiz ist es möglich, das Visum auch vor Ort am Flughafen zu beantragen und zu erhalten, was aber lange Wartezeiten mit sich bringen kann.
Außerdem muss ein Rück- oder Weiterreiseticket vorliegen. Andernfalls muss eine Kaution hinterlegt werden, die bei der Ausreise zurückerstattet wird. Ausreichende Geldmittel – mindestens 500 US-Dollar – sind nachzuweisen.
Sprachen
Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli. Über 30 afrikanische Sprachen, zum Beispiel Massai, Luo und Kikuyu, werden gesprochen.
Ortszeit
Die Differenz zur MEZ beträgt im Winter + 2 Stunden, im Sommer +1 Stunde.
Shopping
Als Souvenirs beliebt sind Holzschnitzereien, Steinarbeiten, Perlenschmuck und Batikarbeiten. Auf Märkten sowie in Mombasa und Nairobi (Bishara Street) kann man besonders gut Kleidung kaufen, in Machakos auch die Kiondos-Taschen (naturgefärbte Taschen mit Lederriemen). Verkauf und Erwerb von Produkten aus Fellen und Häuten, auch aus Reptilienhäuten, sind verboten. Geschäfte haben in der Regel Montag bis Freitag von 8.30 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr und am Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet.
Ein- und Ausfuhr, Duty Free
Zollfrei sind bei der Einreise 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 227 g Tabak sowie eine Spirituosen-Flasche sowie 568 ml Parfüm. Verboten ist die Einfuhr von Pflanzen und Pflanzensamen, Obst, pornographischem Material, Drogen, Spielzeug- sowie Schusswaffen und Munition (außer man hat eine polizeiliche Genehmigung dafür). Es dürfen bis zu 100.000 Kenia-Schilling und Devisen im Wert von 5000 US-Dollar ein- und ausgeführt werden. Höhere Beträge müssen deklariert werden. Die Ausfuhr von Gold, Diamanten, Häuten, Fellen und Elfenbein ist verboten.
Verkehr
Die internationalen Flughäfen von Mombasa, Nairobi und Eldoret werden vorwiegend für den Tourismus genutzt. Linienflüge verbinden die Flughäfen Nairobi und Mombasa sowie Malindi und Kisumu. Mit Chartermaschinen werden die Nationalparks angeflogen.
Die Hauptlinie des 2800 Kilometer langen Eisenbahnstreckennetzes verbindet Mombasa mit Nairobi und Nakuru mit Kampala (Uganda). Der Victoriasee wird von Passagierdampfern befahren. Kenia verfügt über ein für afrikanische Verhältnisse sehr gut ausgebautes Straßennetz von rund 68.000 Kilometer Länge, das sich allerdings auf den dicht besiedelten Süden konzentriert. Die Hauptstrecken sind meist asphaltiert, während die Nebenrouten in der Regenzeit unpassierbar werden können. Busse verkehren regelmäßig zwischen den wichtigsten Städten. Mietwagen sind in Mombasa und Nairobi erhältlich. Es herrscht Linksverkehr.
Sitten & Gebräuche
Der britische Einfluss wird überall an westeuropäischen Bräuchen deutlich. In der Regel sind die Kenianer sehr freundlich. Zwanglose Alltagskleidung ist üblich und wird – mit Ausnahme besonderer gesellschaftlicher Anlässe – akzeptiert. Es besteht im ganzen Land ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit.
Trinkgelder
10 KSh als Trinkgeld sind angemessen, wenn kein Bedienungsgeld verlangt wird. Es liegt im Ermessen des Gastes, ob er ein höheres Trinkgeld geben möchte.


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