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Jordanien Forum

5.0 stars

maiglocke63
Petra, faszinierende Felsenstadt 4 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Basis eines Tagesausfluges war Eilat. Tagesausflüge kann man entweder schon in Deutschland buchen oder auch vor Ort. Wir hatten Desert-Eco-Tours-hat alles bestens funktioniert. Nach der Grenzüberschreitung in Aquaba (es ist immer noch eine Gebühr fällig, Bargeld mitnehmen) steigt man in einen bereitstehenden Bus, der je nach Anzahl der Reisegruppe mal kleiner und mal größer ausfallen kann. (Mein Tipp: die kleinen sind gemütlicher). Nach einer kleinen Stadtrundfahrt in Aquaba geht es auf der Straße 65, parallel zur israelisch/jordanischen Grenze ins Landesinnere. Da die Wüste in Jordanien vom Roten Meer her schnell zu einem Gebirge wird, hat auch die Straße entsprechende Steigungen. Nicht selten sieht man liegengebliebene LKW´s mit offener Motorhaube, die auf etwas Abkühlung warten. Uns erwartet eine Fahrstrecke von ca. 120 km. Die Busse sind aber alle klimatisiert, so dass die Fahrt bei ca. 38°C Außentemperatur durchaus erträglich ist. Auf halbem Wege nach Petra wird ein Erfrischungspunkt angefahren, mit WC und Souvenirshop. Egal wo man da hingeht, einige Shekel wird man garantiert los. Die Landschaft ist geprägt von Wüstenabschnitten, steilen Bergen und karger Vegetation. in Petra angekommen, erwartet uns ein großes Besucherzentrum, wo es auch die Tickets gibt. Auch dort, wie kann es anders sein, ein Souvenirshop. Das Besondere daran, darüber ist mit großen Lettern "Indiana Jones". auf Nachfrage teilt man mir mit, dasss ein Teil des Filmes dort gedreht wurde.
Der Eingang ins Tal beginnt eher unspektakulär. Wer möchte kann auf dem Rücken eines Pferdes das erste Drittel der Strecke zurücklegen. Nach ca. 1 km wird das Tal plötzlich eng und man läuft zwischen ca. 20m hohen Felswänden dem Ziel entgegen. Auch hier gibt es Wanderunterstützung: Kleine Pferdegespanne für 2 Personen verkürzen den Anmarsch. Am Ende des zweiten Abschnittes sind die Felwände nochmal um ca. 10 m in die Höhe gewachsen, dafür ist der Durchgang maximal 2,50m breit. Man hat in diesem Moment einen ersten Blick auf die eigentliche Attraktion, das Felssportal von Petra. ATEMBERAUBEND schön. Nicht nur die Baukunst ist toll, auch die Farbenvielfalt des eigentlichen Felsens. Man erkennt die einzelnen Schichten des über mehrere Jahrtausende aufeinander liegenden Sandes. Weiter taleinwärts kommt man dann an weitere Felsenwohnungen und dem eigentlichen Zentrum der Felsenstadt. Die gesamte Strecke ist ca. 3km lang, bitte Wasser in ausreichender Menge mitnehmen.


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marieanne82
Der nächste Tag 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Als ich am nächsten Tag aufwachte, taten mir die Knochen richtig weh. Doch musste es nach einem ergibigen Frühstück weitergehen. Und tatsächlich war dieser Teil unserer Tour wirklich der schönste. Denn es war heiß, wodurch es wirklich Spass machte im Wasser zu wandern und die Landschaft war so einzigartig schön, dass es wirklich ein genuss war über Felsen zu klettern und zu entdecken, was wohl als nächstes kommt. Trotz des Muskelkaters in den Knien war ich einfach nicht mehr zu bremsen und wollte immer mehr sehen und entdecken. Wenn wir an einem besonders schonen Punkt ankamen, machten wir dort für einige Zeit halt und genossen den Anblick. Aus diesem Grund waren wir auch nicht vor vier Uhr Nachmittags im Dorf, dass an einem Seitenweg des Flusses liegt. Von dort aus bestiegen wir Taxis, die uns zurück zu unseren Autos brachten. Ich glaube wir waren alle wirklich glücklich, nicht weil wir wieder in einem Auto saßen, sondern weil wir zwei wunderschöne Tage erlebt hatten.


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marieanne82
Suche nach einem Nachtlager 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Als wir dann nach mehreren Stunden durchs Wasser waten mit mehreren kleinen Zwischenpausen endlich an unserem Nachtlager angekommen sind, waren wir ganz froh. Denn zumindest mir haben die Beine ordentlich weh getan. Was sehr wichtig ist, ist dass ihr mindestens zwei oder zumindest eineinhalb Stunden vor Nachteinbruch eine Stelle ausfindig macht, an der ihr übernachten wollt. Wir sind dafür auf einen mit Gras bewachsenen Hügel hinaufgeklettert und haben auf dessen Ebene übernachtet. Denn man will ja nicht in der Nacht durch eventuelle einbrechende Fluten überrascht werden. Ausserdem muss rechtzeitig viel Feuerholz zusammengesucht werden, damit man lange genung Feuer machen kann. Nicht nur um Wasser zu kochen, sondern auch als Wärmefaktor in der Früh, da es am Morgen richtig kalt sein kann. Wir haben es uns dann alle richtig gemütlich gemacht (so gut es eben ging) und angefangen Nudeln zu kochen. Die Barillasauce dazu war wirklich lecker ! Schinkenbrote hatten wir dann auch noch dabei, wobei mir der Kuchen am besten geschmeckt hat. Übrigens sind einige von uns an den heißen vulkanischen Quellen die aus dem Gestein brechen noch duschen gegangen. War besonders wohltuend. Der Abend war wirklich schon !


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marieanne82
Ein nasser Einstieg 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Schon bei unserem Einstieg in die Schlucht wurde uns schnell klar, dass diese Tour nichts für Warmduscher ist. Denn gleich zu beginn mussten wir ins kalte Wasser des Flusses springen und durch schlammigen Boden waten bis wir endlich festes Terrain erreichten. Dabei waren wir dankbar, dass es warm war und die Sonne schien. So mussten wir nicht frieren. Trotzdem wurde ich von einem Krebs an der Wade gezwickt und man sollte aufpassen, wo man hinfasst. Denn an so manchem Felsen sonnen sich Schlangen, die einem etwas Ehrfurcht einflößen. Alles in allem haben wir aber nicht viele von ihnen gesehen und waren von der wunderschönen Natur wahrlich beeindruckt.


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marieanne82
Ankunft am Startpunkt 5 Sterne
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Wir fuhren mit dem Auto erst einam an die zwei Stunden von Amman, bis wir endlich unseren Startpunkt erreicht hatten. Als wir unsere Rucksäcke ausluden, war uns sofort klar, dass die viel zu schwer waren. Also nahmen wir einige Sachen raus. Man muss dabei unbedingt folgendes beachten : Die Rucksäcke müssen wasserdicht sein, da man duch Wasser watet und manchmal auch schwimmt. Der Schlafsack sollte wasserfest verpackt sein und man sollte ein extra-T-shirt und eine Extrahose einpacken. Ausserdem Mokitospray nicht vergessen und genügend reichhaltige Nahrung und trinkwasser mitnehmen. Man kann auch Wassertabletten kaufen, die dann dass Wasser des Flusses in Behältern trinkbar machen. Da muss man dann nicht so viel schleppen. Als wir alles durchgecheckt hatten, ging es dann los.


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marieanne82
Auf nach Wadi Hasa 5 Sterne
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Wadi Hasa liegt einige Kilometer nördlich von Dana in Jordanien und ist eine wunderschöne Felsenschlucht durch die ein Fluss fließt. Diese Schlucht erstreckt sich über mehrere Kilometer und ist ein wunderbarer Ort zum wandern und klettern. Aus diesem Grund hatte ich letzten Mai mit einigen Freunden beschlossen, über zwei Tage entlang des Flusses am Fuß der Schlucht einen Ausflug zu machen. Allerdings sollte man die nicht ohne einen geprüften Führer machen der sich auskennt. Denn man kann sich dort zwar nicht verlaufen, aber das Wasser der Flusses kann rasend schnell ansteigen, wenn es nur einige Kilometer weiter weg regnet und einen in den Fluten mitreißen. Deshalb brauch man einen Führer an seiner Seite, der die Zeichen genau zu deuten weiß. Nachdem wir diesen Führer bei einem Reisebüro gefunden hatten, machten wir uns endlich auf.

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marieanne82
Die schönste Nacht in meinem Leben 5 Sterne
1 von 1 Benutzern finden diesen Beitrag hilfreich
Wir waren so erleichtert über unsere Flucht ins Nirgendwo der jordanischen Wüste, dass wir Anfangs die Schönheit die uns umgab gar nicht bemerkten. Wir hatten das Zelt für uns alleine, da der Beduine in einem etwas abgelegeneren Zelt übernachtete. Er machte uns vorerst noch Feuer und Tee und ließ uns natürlich noch genügens Holtz da. Decken hatten wir Gott sei Dank auch genügende zur verfügung, den Nachts kann es in der Wüste sehr sehr kalt werden. Also saßen wir dann alle vor dem kleinen Lagerfeuer, tranken Beduinentee und sprachen über Gott und die Welt, als einer von uns hinausschaute und rief: schaut mal alle hoch zum Himmel ! Und da war er, der berühmte Wadi Rum Himmel. Voller funkelnder Sterne die auf einen hinabblickten. Ab und zu schoss auch eine Sternschnuppe vorbei. Wirklich beeindruckend ! Dario und ich waren daraufhin so aufgeregt, dass wir die ganze Nacht nicht schlafen konnten und einen Nachtspaziergang einlegten. Natürlich ohne verlohren zu gehen. Die Photos von Sternenhimmel sind leider nichts geworden, da muss man sich wohl persöhnlich davon überzeugen. Allerdings war der Sonnenaufgang wunderschön, wie ihr sehen könnt.


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marieanne82
Abendessen und Techno 5 Sterne
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Als wir dann von unserem Kamelritt zurückkehrten (und unsere Oberschenkel uns höllisch weh taten), war die Nacht schon gefallen und das Abendessen sollte bald serviert waren. Also gingen wir in die Speise-Zelte und machten es uns dort schon einmal mit einem Drink bequem. Als plötzlich eine Horde von französischen Touristen auf uns einbrach, der noch einmal eine Horde jordanischer Jugendliche folgte. Uns wurde ganz schnell klar, dass wir hier wohl nich alleine waren und fragten uns worauf die jordanischen Jugentlichen warteten. Und das wurde uns sehr schnell klar. Denn als das Abendessen serviert wurde, saß man nicht um ein idyllisches Lagerfeuer herum und spielte wurdeschöne traditionelle arabische Musik. Nein, statt dessen wurde aus Lautsprechern heraus ohrenbetäubende Technomusik gespielt und wir wurden von roten, blauen und gelben Scheinwerferlichtern bestrahlt. Wir waren in einer arabischen Freiluftdisko gelandet, in der nicht nur die arabischen Jugendlichen ihren Spass hatten, sondern natürlich auch die 45-60 jährigen Franzosen, die sich plötzlich in ihrem zweiten Frühling befanden. Ganz ehrlich, es war für uns der wahre Horror ! Wir fanden auch schnell eine Lösung. Die Leitung des Camps vermittelte und schnell an einen Beduinen, der uns weit hinaus in die Wüste mitnahm und in seinem Zelt unterbrachte. Ihr wisst ja gar nicht, wie gut die Ruhe tat

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marieanne82
Mein erster Kamelritt 5 Sterne
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Nach unserem üppigen Mittagessen, beschlossen wir auf einen zweistündigen Kamelritt zu gehen, der von den Kampleitern angeboten wird. Ich stieg also zumersten Mal in meinem Leben auf ein Kamel und ich muss sagen, ich hatte etwas schiss. Ich reite zwar gerne auf Pferden und das Kamel wurde auch von einem Beduinenjungen gelenkt, aber es war glaube ich etwas schlecht gelaunt und machte komische Geräusche. Ausserdem drehte es sich ab und zu um und versuchte mich glaube ich zu beißen. Na ja, Zähne zusammenbeißen und durch. Ausserdem verging meine Sorge schnell, angesichts der wunderschönen und beeindruckenden Landschaft die wir zu sehen bekamen. Die Beduienen waren auch so freundlich uns mal auf den Kamelen galoppieren zu lassen und wir konnten auch absteigen, um Aufnahmen der untergehenden Sonne zu machen.


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marieanne82
Auf der Suche nach einem Zelt 4 Sterne
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Als wir dann endlich unbeschadet weiterfahren konnten, mussten wir uns erst einmal um eine Unterkunft für die Nacht bemühen. In Wadi Rum gibt es dafür extra für Touristen aufgebaute Zeltlager aus etwa 50 Zelten, in denen man Frühstück, Mittag und Abendessen erhält und man in Gemeinschaftsduschen den Sand vom Leib entfernen kann. Der Preis für eine Nacht inklusieve Abendessen und Frühstuck divergiert jedoch von Kamp zu Kamp und liegt zwischen 17 und 28 Euro. Wir haben uns für ein etwas entlegeneres Zeltcamp entschieden, welches von hohen Felswänden einerseits und von der offenen Wüste andererseits umgeben war. Für Abendessen und Frühstück mit Übernachtung haben wir 17 Euro gezahlt. Da es allerdings etwas nach Mittag war, als wir ankamen, hatten wir Hunger und genehmigten uns ein jordanisches Mittagessen mit Vorspeisen und Hauptgericht, was jedem 5 Euro zusätzlich gekostet hat. Und wirklich lecker war !


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marieanne82
Im Sand steckengeblieben 5 Sterne
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Also wie schon erwähnt fuhr ich nun mit Dario und zwei anderen Freunden zwei Stunden lang von Amman nach Wadi Rum. Die Fahrt war ja noch ganz O.K., da der liebe Römer nicht zu schnell fuhr. Als wir aber dann in Wadi Rum ankamen und in das Wüstengebiet auf befestigten Straßen einführen, konnte es sich Dario nicht verkneifen (gegen meinen Rat) vom Weg abzufahren und in das sandige Gebiet jenseits der befestigten Straße einzufahren. Mit dem Resultat, dass sein kleiner Renault im Sand stecken blieb und Dario anfing auf italiensch lauthals zu fluchen. Wir stiegen während dessen aus und versuchten das Auto wieder zurück auf die Straße zu schieben, natürlich ohne Erfolg. Auch unsere Freunde, die mit dem Jeep (kein Seil) nach uns ankamen, konnten uns nicht weiter helfen. Dann kam allerdings unsere Rettung. Einige Beduinen hatten uns von weitem gesehen und user Problem erkannt. Hilfsbereit wie Beduinen nun mal sind, zogen sie uns daraufhin mit ihrem Geländewagen zurück auf die Straße. Wir waren vielleicht Dankbar dafür !


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marieanne82
Von Amman nach Wadi Rum 5 Sterne
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Wer Jordanien besucht, darf auf keinen Fall einen Aufenthalt in Wadi Rum verpassen. Schließlich ist diese Wüste durch den Film "Lawrence von Arabien" weltberühmt geworden. Ausserdem ist es wirklich beeindruckend einmal die jordanische Wüste zu erleben, die nicht wie die Sahara nur aus gelben feinem Sand besteht, sondern die mehr eine Steinwüste ist, die von rot- bis okerfarbenen Bergen und Schluchten umgeben ist. Also machte ich mich mit ein paar Freunden auf, von Amman runter in den Süden nach Wadi Rum zu fahren. Wir waren eine internationale Gruppe (Jordanier, Italiener, Amerikaner, Franzosen) von neun Leuten die zum einen in einem Jeep und zum anderen in einem kleinen Renault Platz nahmen. Ich fuhr natürlich im Renault mit, in dem mein etwas verrückter römischer Freund Dario am Steuer saß. Warum etwas verrückt, dass werdet ihr im nächsten Kapitel erfahren.

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marieanne82
Grenzgeschichten die Erste 5 Sterne
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An der jordanischen Grenze zu Syrien erwarteten uns schon die ersten Schwierigkeiten. Mit dem neuen amerikanischen Pass meines Freundes Ramsey war etwas nicht in Ordnung. Er hatte einen israelischen Stempel in seinem Pass, weshalb ihn die jordanischen Grenzbeamten nicht ausreisen ließen, da sie wussten, dass die Syrer ihn nicht einreisen lassen würden. Syrien erkennt ja bis zum heutigen Tag den Staat Israel nicht an, weshalb sie jedem mit einem israelischen Stempel in seinem Pass nicht einreisen lassen. Mein Freund war aber nun mal in Israel gewesen und musste deshalb schon an der jordanischen Grenze zurück nach Jordanien fahren und uns verlassen. Wie hingegen durften zu syrischen Grenze weiterfahren.

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marieanne82
Die Taxifahrt 5 Sterne
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Als wir nun endlich in unser Taxi stiegen, dass uns zur Abdali Busstation in Amman fahren sollte, begann es zu regnen. Ausserdem war es kalt, wie immer um diese Jahreszeit in Amman. An der Abdali Busstation angekommen, suchten wir uns erst einmal ein Taxi mit welchen wir nach Damaskus fahren wollten. Wir hätten auch den Bus nehmen können, doch wir wollten nicht auf andere Fahrgäste warten und preislich gab es sowieso nur einen geringen Unterschied. Die 3 Stundenfahrt von Amman nach Damaskus sollte jedem nämlich nur an die 10 EUR kosten. Also suchten wir uns einen vertauenswürdigen Taxifahrer, der uns von Amman über die Grenze nach Damaskus fahren würde. Den hatten wir dann auch schnell gefunden und brausten (im wahrsten sinne des Wortes) auf zur jordanischen Grenze.

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marieanne82
Vorbereitungen 5 Sterne
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Meine Freunde Anna aus Norwegen, Chelsea und Ramsey aus den USA und ich hatten für Neujahr etwas ganz besonderes vor. Wir wollten Neujahr nicht wie gewöhnlich in Amman verbringen, sondern den 31. 12 für drei Tage nach Syrien fahren und dort in einem uns bisher fremden Land Neujahr feiern. Dafür hatten wir Europäer (Anna und Ich) uns auch schon dementsprechend vorbereitet und ein Visum von der syrischen Botschaft erhalten. Chelsea war allerdings von der Botschaft wegen den momentanen schwierigen Verhältnissen zwischen Syrien und den USA abgelehnt worden und erhielt von den Angestellten den Tip, es doch direkt an der Grenze zu versuchen. Vielleicht würden die sie ja mit einem Visum ausstatten und durchlassen. Mit dieser kleinen Hoffnung im Gepäck sollten wir also dann am 31. 12. in der Früh unsere Koffer packen und in Richtung Abdali Busstation in Amman fahren.

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marieanne82
Die jordanische Küche 4 Sterne
Die jordanisch arabische Küche ist in der Welt nicht so bekannt, da es im Orient Länder gibt, die weitaus mehr köstlichkeiten zu bieten haben, als Jordanien. Man Denke dabei nur an die marokkanische, libanesische oder türkische Küche. Jordanien hat aber tatsächlich ein Nationalgericht. Es heisst Mansaf und ist meist in flüssigem Jogurt getränktes und gekochtes Ziegenfleisch. Man kann aber auch Rindfleisch machen. Ziege ist aber eher tradition. Mich persönlich hats nicht umgehaun, da es weitaus bessere Gerichte gibt, wie Freeke zum Beispiel. Das ist gegrilltes Hänchen mit grünen Hafer und Mandeln. Einfach köstlich ! Allerdings kann man auch unbesorgt an die Shawarma Stände gehen und sich dort mit Sawarmas (Hänchenfleisch in arab. Brot) versorgen. Man sollte allerdings die Majonese weglassen. Den besten Stand gibt es übrigens am 2. Zirkel, was auch Einheimische bestätigen.

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marieanne82
Umm Qais oder Gadara 5 Sterne
Diese einst mächtigen Stadt liegt auf einem Felsplateau an der Grenze zu Israel und Syrien über dem See Genezareth. Allein die die eindrucksvolle Aussicht auf das Jordantal und die Golanhöhen ist einen Besuch wert. Aber auch die römischen und byzantinischen Relikte, die sich immernoch in einem sehr guten Zustand befinden und konstent weiter aufgebaut werden, geben allen Grund für einen Besuch. Am beeindruckensten sind dabei die dunklen Säulen der byzantinischen Kirche und das sehr gut restaurierte Amphietheater. Beide Bauten wurden aus dunklem, vulkanischem Basaltgestein erbaut. 50 Meter weiter westlich finden sich die Reste von Thermen. Die Ausgrabungsstätte ist dabei fast 2km lang und besteht ebenfalls aus Gräbern und Badehäusern. Das Archäologische Museum befindet sich in einer Burg, die in die osmanische Zeit zurückdatiert werden kann.


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marieanne82
Jerash oder Gerasa 5 Sterne
Jerash, das antike Gerasa, war schon zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. eine der prächtigsten und wolhabensten Städte des Nahen Ostens. Nicht nur das noch sehr gut erhaltene römische Amphietheater und das überdimensionale Tor des Hadriansbogens, sondern auch die diversen anderen Theater und Tempel bezeugen, dass die Stadt in der Antike eine große Bedeutung genoss. In der byzantinischen Zeit wurden der Stadt noch einige Kirchen hinzugefügt, welche mit wunderschönen Mosaiken geschmückt worden sind. Auch heute noch nutzt man das große Amphietheater täglich, indem man dort für Touristen Gladiatorenkämpfe nachspielt. In den kleinen Theatern werden im Sommer oft orientalische Theaterstücke vorgeführt oder Konzerte gespielt.


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marieanne82
Jordanien allgemein 5 Sterne
Jeder der sich für die arabische Kultur begeistern kann und schon vorher arabische Länder bereist hat, wird Jordanien in sein Herz schließen. Die Menschen sind offen, hilfsbereit und immer freundlich (nicht nur wenn sie was verkaufen wollen !). Landschaftlich gesehen kann man hier so einiges entdecken. Man kann am Toten Meer zur Kur gehen, am Roten Meer tauchen, in Wadi Rum in der Wüste übernachten und auf den Bergen von Dana wandern gehen. Auch zwecks Sehenswürdigkeiten hat das Land einiges zu bieten. Eine der größten erhaltenen Kreuzfahrerburgen der Welt ist in Kerak zu sehen und niemand sollte sich Petra entgehen lassen, eines der Neuen Sieben Weltwunder.
Aber auch die römischen und griechischen Relikte in Jerash und Um Qais sind nicht zu versäumen.


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