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Reiseführer Angola

Angola - Reiseführer




Angolas Wahlspruch ist „Virtus Unita Fortier“ (Vereinigte Tapferkeit ist stärker). Tapfer musste Angola wirklich sein. Erst 2002 wurde der Krieg zwischen der Rebellenorganisation Unita und der Regierung beendet und immer noch hat Angola unter den Folgen zu leiden. Ein Besuch des Landes ist also mit vielen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken verbunden. Die Mutigen aber, die sich trauen, werden dafür auch mit einem ganz besonderen Erlebnis von afrikanischer Vielfalt belohnt.

Das Land im Südwesten Afrikas grenzt an den Südatlantik, die Demokratische Republik Kongo im Norden und Osten sowie Namibia im Süden.

Die Strände an der Atlantik-Küste reizen mit ihrem exotischen Flair, den Strand-Bars mit der rhythmischen Musik, dem weißen Sand und dem einladend blauen Meer. Besonders zu empfehlen sind hier in der Hauptstadt Luanda die Strände Ilha do Cabo, Palmeirinhas und Santiago, in der zweitgrößten Stadt Benguela besonders Morena, Caotina und Baia Azul sowie in Namibe der Strand Azul.  

Angola weist einen unglaublichen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten auf. In unzähligen Naturparks wird diese vielfältige Welt geschützt. Die Naturparks von Kwando und von Cangandala beheimaten z.B. den schwarzen Palanca, eine Spezies, die es nur in Angola gibt. Im Nationalpark von Quissama findet man Elefanten, Antilopen sowie Brutstätten von Meeresschildkröten und im Nationalpark von Kameia Löwen, Leoparden und Schakale. Beliebt sind auch der Nationalpark von Bicuar mit seinen Gnus und Zebras und der Naturpark von Iona mit den freilaufenden Rhinozeros.

Auch kulturell gibt es einiges zu entdecken. Das wichtigste Symbol des Landes ist die Statue des Denkers, die von den Chokwe erbaut wurde. Die Statue, welche für Weisheit und Wissen steht, ist eine der ältesten und bekanntesten Artefakte Angolas.
Viele handwerkliche Kunstwerke wie z.B. Masken oder  Keramiken verweisen auf die vielfältigen ethnischen Gruppen des Landes. Die Ovimbundu, Mbundu, Bakongo, Lunda, Chokwe und Nganguela verfolgen alle ihre eigenen Traditionen mit kulturellen Riten und urtümlichen Künsten.

Auch der kulturelle Einfluss der Portugiesen ist leicht zu entdecken. Die Kirche von Se in Mbanza Kongo war einer der ersten Missionarsplätze. Des Weiteren gibt es die eindrucksvolle Kathedrale in der Hauptstadt Luanda oder die Kirche von Sao Tiago in Namibe. Interessant ist auch das Fort Sao Miguel in Luanda, welches ein Relikt des grausamen Sklavenhandels ist.  
Luanda, einst als schönste Stadt an der westlichen Küste Afrikas bekannt, beginnt langsam wieder zu ihrer früheren lebendigen und bunten Dynamik zurückzufinden.  



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