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Reiseinfos Angola


Angola - Reiseinfos




Reisezeit

An der Küste und im Norden des Landes herrscht tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 25° und 30°C. Von November bis März ist Regenzeit. Durch den kühlen Benguelastrom gibt es häufig Nebel. Im Hochland und im Süden ist es gemäßigt-tropisch mit deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht im Winter. Die Regenzeit ist von Oktober bis April. Der Südosten ist heiß und trocken mit kühlen Nächten im Winter.

Währung

Die offizielle Währung ist der angolanische Kwanza (AOA). Oft kann man auch mit US-Dollar bezahlen. 1 EURO entspricht etwa 106,4 Kwanza. Kreditkarten werden nur in den großen Hotels und in einigen wenigen Restaurants akzeptiert, Reiseschecks fast gar nicht.

Gesundheit

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für die Einreise benötigt, da Angola gemäß WHO Infektionsgebiet ist. Zudem wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und Typhus, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen. Malaria kommt im ganzen Land vor, also ist es ratsam sich über Malariachemoprophylaxe zu informieren. Allen Reisenden wird ein guter Mückenschutz empfohlen (bedeckende Kleidung, Moskitonetz).

HIV/Aids ist ein großes Problem, Vorsicht bei sexuellen Kontakten, unsauberen Spritzen, etc. Durchfallerkrankungen und Cholera können durch unsauberes Wasser übertragen werden. Also auf Hygiene (gute Händedesinfektion) achten und selbst zum Zähneputzen und Geschirrspulen nur Flaschenwasser oder abgekochtes Wasser benutzen. Nahrungsmittel sollten immer gekocht oder geschält sein.                                                                              

Außerdem gibt es Fälle von Bilharziose (in Süßwassergewässern), Poliomyelitis (Kinderlähmung), dem Marburg-Virus, der Schlafkrankheit (durch Tse-Tse-Fliegen übertragen, besonders in den Nordprovinzen Bengo, Kwanza Nord und Kwanza Süd, Luanda, Malange, Uige und Zaire sowie in den Südprovinzen Kunene, Huambo, Namibe und Huila). Die medizinische Versorgung außerhalb von Luanda ist sehr schlecht. Eine ausführliche Beratung durch einen Tropenmediziner vor der Abreise ist unentbehrlich.

Sicherheit

Es sind noch Minen als Überreste des langjährigen Bürgerkrieges vorhanden. Im Inneren der angolanischen Exklavenprovinz Cabinda kommt es immer noch zu Aktivitäten separatistischer Gruppen. Besucher werden vor Reisen ins Landesinnere dieser Provinz gewarnt, ausgenommen sind Flugreisen in die Provinzhauptstadt Cabinda.

Reisen in Diamantgebiete, besonders in die Provinzen Lunda Norte und Lund Sol, sollten auf keinen Fall ohne Begleitung unternommen werden.

Eisenbahnfahrten und Inlandsflüge sind wegen unregelmäßiger Wartung riskant. PKW-Fahrten sind wegen des schlechten Straßenzustands und der Minengefahr oft mühsam und gefährlich. Fahrten sollten nur im Konvoi (mindestens zwei Fahrzeuge) stattfinden.

Die Kriminalität nimmt zu. Wertsachen nicht zur Schau stellen und dunkle Ecken meiden. Mobiltelefone werden oft gestohlen, also Vorsicht beim Telefonieren auf der Straße.

Es besteht ein Fotografierverbot der meisten öffentlichen Gebäude (militärische Anlagen, Fahrzeuge, Soldaten).
Generell wird dazu geraten, vor der Reise sich bei der Botschaft in Luanda zu informieren.

Einreisebestimmungen

Deutsche benötigen ein Visum, welches vor der Einreise bei der angolanischen Botschaft in Berlin mit einem noch mindestens sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültigen Reisepass beantragt werden muss. Kinder brauchen dazu den Kinderausweis. Die Ausfuhr der lokalen Währung Kwanza ist verboten.

Sprachen

Amtssprache ist Portugiesisch, nur wenige Angolaner sprechen eine andere international gängige Sprache.
 


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