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Kathedrale in Le Puy
Man muss sich immer nur für die Gasse entscheiden, die bergauf führen um zum wichtigsten Gottehaus der Stadt zu gelangen. Seit dem Jahr 1998 steht die dreischiffige Kathedrale Notre-Dame-de-France auf der Liste der erhaltenswerten Kulturerben der Unesco. Erbaut wurde sie im 11. und 12. Jahrhundert im romanischen und byzantinischen Stil und hat einen 56 m hohen frei stehenden Glockenturm. Die Schwarze Madonna aus dem 19. Jahrhundert ist auf dem Hochaltar zu sehen, während in der Sakristei das goldene Buch ausliegt, in dem sich die Pilger eintragen können. Dort ist übrigens auch Literatur zum Thema Jakobsweg erhältlich.
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Jakobsweg in Le Puy
Le Puy en Velay steht ganz im Zeichen des Jakobsweges. Die Ortschaft war neben Chartres schon im Mittelalter einer der ältesten Marienwallfahrtsorte des Landes. Das eigentliche Ziel der Pilger ist die Schwarze Madonna, einer Nachbildung des Originals, welche während der Französischen Revolution zerstört wurde. Laut einer Überlieferung soll das Original Ludwig der Heilige von einem Kreuzzug aus Ägypten mitgebracht haben. In der gesamten Stadt wird man auf die Wallfahrt bzw. auf den Jakobspilgerweg aufmerksam gemacht. Vieles ist dabei sogar schon sehr kommerzialisiert, so locken manche Restaurants einfach nur mit der obligatorischen Muschel, bieten aber kein Pilgermenü etc.
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Le Puy - ganz allgemein
Der erste Eindruck von Le Puy entsteht durch die beiden schroff aufsteigenden Basaltspitzen aus erstarrter Lava. Der Wallfahrtsort liegt in einem Becken, dass von mehreren Hügelketten umgeben ist, umso mehr fällt die fast senkrecht aufsteigende Vulkannadel auf, auf deren Spitze sich die kleine Kirche St-Michel-d’Aiguilhe befindet. Der zweite größere Felsen ist Standort für eine Marienfigur, die schon fast an die Freiheitsstatue in New York erinnert, zumal sie das Wahrzeichen der Stadt ist und von innen begangen werden kann. Zu Füßen der 22 m hohen Statue befindet sich der Kathedralbezirk oberhalb der Altstadt.
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