Reiseführer Irland
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Irland - Reiseführer
Die Hauptstadt Dublin ist perfekt, um einen ersten Geschmack von Irland zu bekommen. Die vielen georgianischen Gebäude wie das riesige weiße 1780 erbaute Custom House und die inflationär vorkommenden Pubs geben der Stadt ein ganz eigenes Flair. Nicht verpassen darf der Besucher das 1592 gegründete Trinity College. Der Universitätskomplex hat wunderbare alte Gebäude und das Book of Kells zu bieten, ein reich verziertes Manuskript aus der Zeit um 800 n.Chr. Weitere imposante Gebäude Dublins: die Bank of Ireland und die St Patrick's Cathedral, wo angeblich der Heilige Patrick die Bekehrten taufte. Trubel findet der Urlauber in Temple Bar mit unzähligen Restaurants, Pubs und modischen Geschäften. Dublin ist im September Austragungsort der Endspiele der Nationalsportarten Hurling und Gaelic Football. Sie sollten versuchen, eines der begehrten Tickets zu erhalten.
Das Stadtzentrum von Cork City liegt schön auf einer Insel zwischen zwei Armen des River Lee. Südlich des Lee findet der Reisende diverse Sehenswürdigkeiten, u. a. die St Finbarr's Cathedral und das Cork Museum, das dem irischen Befreiungskampf gewidmet ist, bei dem Cork eine bedeutende Rolle spielte. Als Tagesausflug bietet sich das Blarney Castle an mit dem weltberühmten Blarney Stone. Durch einen Kuss auf den Stein soll man einer Legende nach die Gabe der Rede erhalten. Cork ist auch eine gute Ausgangsstation zum Tauchen und Segeln. An der Westküste findet man einige der besten Tauchreviere in ganz Europa, besonders in der Bantry Bay und der Dunmanus Bay. Zu den beliebtesten Segelrevieren zählt der Abschnitt zwischen Cork Harbour und der Dingle Peninsula.
In Limerick gibt es nicht nur viele hübsche Häuser aus dem 18. Jh., sondern auch das King Johns Castle (13. Jh.) und die St.-Mary-Kathedrale (12. Jh.), besonders sehenswert. Eine sehr stimmungsvolle Angelegenheit ist ein mittelalterliches Bankett im Bunratty Castle, das regelmäßig veranstaltet wird. Die nahe gelegene und absolut befahrenswerte Ring-of-Kerry-Straße führt an Killorglin - hier findet im August der Jahrmarkt Puck Fair statt- , Killarney, Lough Currane, Staigue Fort und den Standing Stones at the Shrubberies, einem geheimnisvollen Steinkreis in der Nähe von Kenmare, vorbei.
Noch mehr Mittelalter gefällig? Dann ab nach Waterford City mit seinen Stadtmauern, engen Gassen und einem normannischen Turm, dem Reginald's Tower. In der Stadt wird auch das berühmte Waterford-Kristall hergestellt, in der Fabrik 2 km außerhalb der Stadt kann man sich ein hübsches Souvenir kaufen.
Nicht nur Rinder gibt es in Galway, die Stadt hat auch enge Straßen, alte steinerne Geschäftsfassaden und vor allem beliebte Pubs zu bieten. In Galway treffen sich die Kreativen, die Universität zieht viel künstlerisches Volk an, das man dann abends in den Pubs trifft. Absolut sehenswert sind das Lynch's Castle und der Spanish Arch, ein Überbleibsel der alten Stadtmauer. Galway ist auch berühmt für seine vielen Kulturfestivalswie das Jazz Festival im Februar, das Easter Festival of Literature zu Ostern und das Galway Arts Festival im Juli besonders.
Eine herrliche Naturerfahrung stellt das im nördlichen County Clare gelegene Karstgebiet The Burren dar, mit seinen typischen unterirdischen Höhlen, Spalten, Quellen und Fluchten. Hier ziehen sich geglättete Kalksteinflächen kilometerweit in alle Richtungen. Menschen trifft man hier selten. Idyllisch ist der Fischerort Doolin, ein populäres Zentrum irischer Musik, und das ansprechende Ballyvaughan. Wer einen Blick auf die Pflanzenwelt wagt, der sieht eine beeindruckende Vielfalt von Mittelmeer-, Arktis- und Alpenpflanzen. Mit ein wenig Glück sieht man auch den extrem seltenen Baummarder. Stille Zeugen der Geschichte sind die Hünengräber und Steinbefestigungen aus der Eisenzeit, so genannte Ringforts. Die vielen Burgruinen vervollständigen das Bild der mittelalterlichen Landschaft.
Ein besonderes Naturspektakel bieten die Cliffs of Moher. Etwa 200 Meter tief stürzen die steilen Felswände ins Meer hinab. Tausende von Seevögeln nisten in den Spalten der Klippen, die sich 8 km am Meer entlang ziehen.
Spirituellster Ort Irlands ist die Klosterstätte Clonmacnoise im County Offaly. Malerisch liebt sie in herrlicher Lage auf einem Bergkamm mit Ausblick über den Shannon. Der Klosterkomplex enthält viele jahrhundertealte Kirchen, Hochkreuzen, Rundtürmen und Gräbern. Im Museum kann man Grabplatten, Kreuze und andere Artefakte besichtigen, die bei Ausgrabungen gefunden wurden. Da Clonmacnoise nicht mit öffentlichen Transportmitteln zu erreichen ist, sollte man von Shannonbridge ein Taxi nehmen.
Kommen wir zum Wandern. Das kann man in Irland auf den wunderschön idyllischen Wanderwegen wie z. B. dem Kerry Way oder dem Ulster Way tun. Auch Connemara, eine wilde und karge Gegend nordwestlich von Galway mit Mooren, einsamen Tälern, Bergen und Seen ist ein Wanderparadies. Höhepunkt ist die die Bergwanderungen über die Gipfel der Twelve Bens mit atemberaubenden Ausblicken bis aufs Meer.
Wer jetzt von der Natur noch nicht genug hat, der kann auf den drei Aran Inseln Inishmoor, Inishmaan und Inisheer, rauen Kalkstein-Mondlandschaften, Irland in seiner urtümlichsten Form erleben. Die Inseln beherbergen einige der ältesten Zeugnisse aus christlicher und vorchristlicher Zeit in Irland.
Wer abends bei einem guten Tropfen entspannen will, hat die Auswahl zwischen den besten Whiskeys der Welt – z.B. einem Tullamore Dew - oder lässt sich das irische Nationalgetränk Guiness schmecken.
„Slán“ („Gehe sicher”)!
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Kurzbesuch auf Achill Island in November
Kaum einer kommt auf die Idee im November nach Irland zu fahren. Viel Stress gehabt, wollten etwas entspannen. Wollten kein Hotel, also ein Haus gemietet auf Achill Island. Um diese Jahreszeit stehen die ganzen Ferienhaeuse leer und kosten kaum Geld. Temeperaturen liegen um die 10 bis 15 Grad, noch recht angenehm. Der Wind ist schon weniger angenehm und liegt bei 4 bis 6Bft, wenn nicht gerade ein Orkan über die Insel fegt. Landschaften sind wunderschön, auch wenn das Gras nicht so grün ist wie im Sommer. Etwas Kultur haetten wir gerne mitgenommen, aber die ganzen Pubs sind wie ausgestorben. Dann eben vor dem Kamin mit Blick auf die Stürmische See mit einem Buch in der... [mehr] |
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Südwestregion Irlands
Die Südwestregion Irlands ist nicht umsont die Bekannteste, denn sie ist... [mehr] |
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Irland
Wer einen Urlaub der besonderen Art machen möchte, sollte sich einmal für... [mehr] |
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