Archive for the ‘German’ Category

Millionen Hotelbewertungen aus einer Hand

Tuesday, August 3rd, 2010

Wir von Cosmotourist haben jeden Grund zur Freude: Durch die Entwicklung einer neuartigen Analysesoftware haben wir in den letzten Monaten 20 Millionen Hotelbewertungen zu über 89.000 Hotels ausgewertet und neu aufbereitet. Das Ergebnis ist sensationell: Millionen von Hotelbewertungen, die bis jetzt nur auf dem Umweg über unterschiedlichste Portale zugänglich waren, sind nun auf unserer Seite erstmals aus einer Hand zugänglich.

Die Suche nach dem passenden Hotel revolutioniert sich damit für euch user.

Die mit dem Lehrstuhl für Computerlinguistik der Ludwig-Maximilian-Universität und der Language Tools GmbH neu entwickelte Software macht außerdem nun auch den Servicemonitor für Hotels präzise auswertbar.

Das Ergebnis lautet: Japan ist Serviceweltmeister in der Hotellerie, gefolgt von Deutschland und Polen. Schlusslichter sind Bulgarien und Marokko. Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei der Bewertung der Hotelzimmer selbst: Hier führt Thailand das Feld an, gefolgt von der Tschechischen Republik und den Vereinten Arabischen Emiraten. Deutschland landet im Mittelfeld, während die Hotelzimmer in Frankreich und Dänemark von den Testern am schlechtesten bewertet wurden.

Die detaillierte Auswertung unserer Untersuchung sowie die Millionen von neu aufbereiteten Hoteltipps sind bei uns ab sofort hier abrufbar.

Zeitungssterben und das Google Monopol

Tuesday, January 26th, 2010

Bedeutet die Krise der Zeitungen das Aus für den Qualitätsjournalismus? Der unvollständige Versuch einer Bestandsaufnahme und der Versachlichung der Diskussion:

Das Zeitungssterben scheint in jüngster Zeit eines der dominierenden Themen der Eigenberichterstattung der Medien zu sein. Viele Zeitungen und Zeitschriften berichten über ihren kurz bevorstehenden Abgesang. Andererseits scheinen in Deutschland noch keine wirklichen Antworten gefunden worden zu sein. So wurden auf den münchener Medientagen 2009 Abomodelle als das Modell der Zukunft gepriesen, oder insgesamt eher konzeptlose Podiumsdiskussionen abgehalten.

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Morgen, Cosmotouristen, wirds was geben

Wednesday, December 23rd, 2009

Chritstmas TreeLiebe Cosmotouristen,

und wieder stehen Weihnachten und Jahreswechsel vor der Tür. Es ist also Zeit, ein wenig innezuhalten, zurückzublicken und vor allem: uns bei euch allen zu bedanken! Danke für eure Reiseerinnerungen und -empfehlungen, für die zahlreichen Fotos, Informationen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Danke für eure Neugier, eure Abenteuerlust und Hilfsbereitschaft anderen Reisenden gegenüber! In den google-Ergebnislisten stehen eure Tipps mittlerweile ganz oben, die Community wächst stetig und wir haben im vergangenen Jahr erfolgreich an Seitenaufbau und -layout gearbeitet – es lohnt sich also, auf cosmotourist.de zu posten. Aber wie immer gilt: wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, schreibt uns gerne an editorial@cosmotourist.net

Wir freuen uns, weiterhin von euch zu lesen und wünschen allen schöne Weihnachtstage und ein glückliches, reisefreudiges Jahr 2010!

Euer Cosmotourist-Team

Medientage München – Jurassic Park mitten in München

Thursday, October 29th, 2009

Mit einiger Neugier bin ich heute auf die Medientage in München gegangen. Auf besonderes Interesse stieß bei mir die Diskussion zum Thema:

„Branche im Freien Fall? Qualitätsjournalismus in Zeiten von Wirtschaftskrise und Digitalisierung“

Die Runde war interessant besetzt:

Prof. Dr. Stephan Weichert (Macromedia), Wolfgang Blau (Chefredakteur ZEIT Online), Rainer Meyer (alias Don Alphonso, blogged für die FAZ.net), Ulrich Reitz (Chefredakteur Westdeutsche Allgemeine Zeitung), Bernd Gäbler, (Publizist)

Meine Erwartungen waren entsprechend hoch, denn schließlich arbeiten die meisten dieser Runde genau daran, das journalistische Modell aus Print in die Neue Welt der digitalen Medien hinüber zu retten und Strategien gegen das Zeitungssterben zu entwickeln– sollte man meinen.

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Druckfähige Fotos auf Cosmotourist

Tuesday, July 28th, 2009

Namibian RoadsMit mittlerweile insgesamt 26.500 Userfotos ist Cosmotourist zu einem globalen Fotoalbum angewachsen, in dem man stundenlang, ja tagelang stöbern kann. Doch vorsicht, Fernweh ist vorprogrammiert! Man findet wie hier Landschaftsbilder von poetischer Schönheit, sonnendurchflutete Illustrationen purer Urlaubssehnsucht, Momentaufnahmen aus der Fremde und Zeugnisse übermütiger Reisefreude.

Die besten Bilder sind für uns die mit den meisten positiven Userbewertungen, auf der Startseite werden sie als “Top-Fotos” präsentiert. Auch Random House, immerhin die international führende Verlagsgruppe, ist beeindruckt. Sie sucht auf Cosmotourist nach Fotos für ihre Reiseführer, wie diese Anfrage an Timsaunders beweist. Wer weiß, vielleicht wird also einmal eines von euch in einem Reiseführer gedruckt?  Sonnenuntergang in Alt-Jaffa

133 User stimmen für BellaOnTour

Friday, June 5th, 2009

Im Wettbewerb um den besten Hoteltipp im Mai haben sich zwei von euch ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Bis zuletzt blieb es spannend: wer würde die meisten positiven Bewertungen bekommen? Piiit fand 116 User, die für seinen ausführlichen Bericht über das Märchenhotel auf Kuba stimmten. Aber BellaOnTour ließ sich die Führung nicht nehmen. Unglaubliche 133 Freunde und andere Community-Mitglieder fanden ihren Text über die günstige Alternative zum Hotel, ein Hostel in Stuttgart, hilfreich!

Herzlichen Glückwunsch, BellaOnTour, du hast 300 Euro gewonnen!!!

Ein Trost für alle anderen: der nächste Wettbewerb kommt bestimmt. Informationen dazu findet ihr wie immer hier im Blog und in unserem Newsletter.
Bis dahin wünschen wir allen viel Spaß beim Schreiben, Herumstöbern und Netzwerken.

Euer Cosmotourist-Team

Schutzgeld Erpressung á la web 2.0

Sunday, May 24th, 2009

Die amerikanische online-Zeitung East Bay Express hat einen Artikel veröffentlicht, der seit nun einer Woche auf Platz eins ihrer “most popular stories” steht. In Yelp and the Business of Extortion 2.0 geht es um fragwürdige Methoden des US-weiten Stadtführers www.yelp.com. Restaurant-Besitzer berichten von Anrufen durch Yelp-Mitarbeiter, die an Schutzgelderpressung erinnern: Ihr Restaurant habe in letzter Zeit einige negative Userbewertungen erhalten, so die Anrufer, doch gegen einen Preis von $299 im Monat würde Yelp diese stets nach unten raten. Ein Eingriff in die Usermeinungen, der an sich ein unzulässiges Angebot darstellt, aber es geht noch weiter: In dem Artikel wird der Verdacht geäußert, dass Yelp negative Bewertungen so lange nach oben stellt, bis der Betroffene eine Anzeige schaltet. Yelp Mitarbeiter sollen gar selbst Communitybeiträge verfassen – postive für die Anzeigenkunden, negative für die, die es werden sollen…
“Yelp ist just real people, writing real reviews, and that’s the real deal”, so die Selbstbeschreibung auf der Homepage. Doch wenn Yelp mit derartigen Methoden Geschäfte macht, ist das eher eine reale Kathastrophe, rufschädigend für die ganze Branche. Und wohin die Missachtung ethischer Standards im Geschäftsleben führt, wird uns dieser Tage ja überdeutlich vor Augen gehalten…

akon beautiful mp3

Cosmotourist für Verliebte

Wednesday, April 29th, 2009

MissT mit Bräutigam in Las VegasEs ist bekannt: im Frühling tauen die Gefühle auf, die Liebe erblüht. Harte Zeiten sind das für die Standesbeamten. Im Akkord schaffen sie unvergessliche Momente für Verliebte, die ihr Hochzeitsfest mit der Kirschbaumblüte synchronisieren möchten. Und sollte jemand zwar einen Partner fürs Leben, aber keinen Baum finden, kann er selbst einen pflanzen: im Berliner Hochzeitspark. Jetzt ist die beste Zeit, wie Morena hier erläutert.

Doch auf Cosmotourist ist es ganzjährig romantisch und es wird weltweit geheiratet. Hat der Standesbeamte oder der Pfarrer keinen Termin frei, geht es eben nach Las Vegas, wo man ganz unkompliziert heiraten kann. Wie das geht, weiß MissT. Die Amerikanerin Juliadrake wiederum ist für ihr Ja-Wort nach Europa gekommen, sie fand sie die Erfüllung ihres Hochzeitstraumes in Zermatt. Warum, ist leicht nachvollziehbar, wenn man sich die wunderbar romantischen  Fotos dieser open air Zeremonie ansieht.

Inka wiederum war wichtig, im katholischen Regensburg eine evangelische Kirche zu finden. Wie schön das gelungen ist, sieht man hier. Außerdem musste eine freistehende Badewanne her, die aber wahrscheinlich erst nachts zum Einsatz kam, und zwar im Hotel Orphee.

Auf Hawaii machen es sich viele Brautpaare leichter. Sie verzichten auf Tischkarten und Etikette und mischen sich ganz locker unter das grillende und Frisbee spielende Volk im Stadtpark, wie surftravel hier erzählt.

Egal in welchem Ambiente – Userin Piaffe ließe sich nicht zum Heiraten überreden, auch nicht auf einem astreinen Golfplatz. Obwohl sie gesteht, dass der Club Kaden ihrem “Wasserproblem” gut tun würde – ihr Motto ist: Golfen ja, heiraten nein!

Weitere lesenswerte Blogs zum Thema Hochzeit haben wir bei diesen Usern gefunden: rhiannon, murazzis, clawfish, daiquira, stefan, constantin. Oder ihr gebt einfach “heiraten” in die Cosmotourist-Suche ein. Vielleicht wirkt es ja inspirierend, jetzt, im Frühling…

Liebe Grüße

Gundula

Skifahren, ganz globalisiert

Friday, January 16th, 2009

Im Winter fliehen viele in den Süden und wollen von Schnee nichts wissen. Umso erstaunter sind sie dann, wenn die Ortsansässigen ihre Skier Schultern und  im schönsten Sonnenschein zu unbekannten Schneeressourcen aufbrechen. Skifahren auf Cosmotourist ist eine Geschichte mit vielen überraschenden Kapiteln. Oder hättet ihr gedacht, dass man im flachen Schottland Skifahren kann, im winzigen Andorra oder im heißen Portugal? Oder, wie ich es in Indien gesehen habe: Auf dem 4.000 Meter hohen Rothang-Pass im Himalaya. Aber nicht etwa über spektakuläre Pisten im immerwährenden Schnee. Die Inder tun hier nur so als ob. Sie leihen sich skurille 80er Jahre Ganzkörper-Skianzüge und posieren neben Yaks auf recht trostlosem Schnee. Hier das Beweisfoto. Und auch in den Anden ist das Skifahren irgendwie anders. Miri85 hat es in einem unterhaltsamen Reisetagebuch geschildert.

Doch es muss ja nicht immer das ganz globalisierte Skifahren sein. Natürlich gibt es auch etwas näher vor der Haustür einiges zu entdecken. Ich wäre z.B. nie darauf gekommen, auf der wunderbaren aber flachen Seiser Alm Ski zu fahren, im Fichtelgebirge oder in Sachsen. Muss aber schön sein. Mehr zum Thema Wintervergnügen findet ihr hier. In diesem Sinne: auf eine gute und sichere Skisaison!

Eure

Gundula

Feste feiern wie sie fallen

Wednesday, January 14th, 2009

Das Gesicht ist blass, die Augen rollen zur Decke, der Mund verzieht sich zu einem gequälten Lächeln: “Heute muss ich noch zu einer Weihnachtsfeier”. In der “staaden Zeit”, wie der Bayer den Vorweihnachtstrubel nennt, ist das die übliche Art diesen Satz zu sagen. Nicht so bei Cosmotourist. Wir haben die schöne Tradition entwickelt, Weihnachten zu feiern, wenn Weihnachten längst überstanden ist. Ungestresst und erholt. So zumindest der Plan. Christoph, einer der Mitbegründer von Cosmotourist und Inka, seine Frau und Gastgeberin des diesjährigen Festes, werkelten quasi bis kurz vor unserem Eintreffen an der neuen Küche in ihrem neuen Heim. Gaaanz ungestresst, versteht sich. Großer Einsatz, den wir mit einer großen, möchte sagen: großartigen Tischkonversation dankten.

“Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Lebens” schrieb einst der Soziologe Wilhelm Reich, und: “sie sollten es auch beherrschen”. Eine Mahnung, die wir uns zu Herzen nahmen. Das Thema Arbeit war im positiven Sinn schnell abgehakt: Ein erfolgreiches Jahr 2008 brachte einen schönen Fortschritt für die Community, es bleibt viel Arbeit, aber was macht das schon, wenn die Motivation stimmt! Die Liebe betrachteten wir berufsbedingt vor dem Hintergrund des Reisens. Hätte man trotz Beziehung öfter mal ins Ausland gehen sollen? Haben wir unsere Studienzeit dafür genug genutzt? Wie sähe ein anderer Lebensentwurf aus in Australien, Brasilien oder Schottland? Schließlich das Thema Wissen. Es wurde aufgearbeitet, indem jeder in die Runde warf, was er eben so wußte über die großen Zusammenhänge der Weltwirtschaft, zu Fragen der medizinischen Ethik, über Studentenverbindungen, Wege der Selbsterkenntnis, Esoterik im Allgemeinen und dann: über die partnerschaftliche Aufteilung des Haushaltes. Wer bügelt, wer spült ab? Und so schlossen wir den großen Bogen der Quellen unseres Lebens, zurück zur Liebe, irgendwie. Na, wenn das kein Einsatz war!

Liebe Grüße

Gundula und Kollegen